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Leicester Citys Präsident verstarb bei Helikopter-Absturz

Leicester Citys Klubchef Vichai Srivaddhanaprabha ist beim Helikopter-Absturz am Samstag im Bereich des Stadions des englischen Premier-League-Klubs tödlich verunglückt.
Vichai Srivaddhanaprabha, der Präsident von Leicester City, gehörte zu den fünf Todesopfern beim Helikopter-Absturz am Samstag in Leicester (Bild: KEYSTONE/AP/RUI VIEIRA)

Vichai Srivaddhanaprabha, der Präsident von Leicester City, gehörte zu den fünf Todesopfern beim Helikopter-Absturz am Samstag in Leicester (Bild: KEYSTONE/AP/RUI VIEIRA)

(sda/dpa)

Beim Absturz seien insgesamt fünf Menschen ums Leben gekommen, teilte Leicester City am Sonntagabend per Twitter mit. «Mit tiefem Bedauern und einem kollektiven gebrochenen Herzen müssen wir mitteilen, dass unser Präsident, Vichai Srivaddhanaprabha, zu denen gehört, die ihre Leben am Samstagabend auf tragische Art verloren», hiess es in der Mitteilung. «Keiner der fünf Menschen an Bord hat überlebt.»

Der Helikopter des aus Thailand stammenden Milliardärs zerschellte nach Angaben britischer Medien auf dem Parkplatz neben dem King Power Stadium und ging in Flammen auf. «Die Gedanken von allen im Club gelten in erster Linie der Srivaddhanaprabha-Familie und den Familien deren, die zum Zeitpunkt dieses unerträglichen Verlusts, an Bord waren», hiess es. Mit Srivaddhanaprabha habe die Welt «einen grossartigen Mann verloren».

Beim Sender Sky News berichteten Augenzeugen von einem riesigen Feuerball. Auf Bildern war ein Feuer auf dem Parkplatz zu sehen. Der Hubschrauber war nach diesen Berichten kurz zuvor im Stadion gestartet. Augenzeugen berichteten von einem plötzlichen Stillstand des Heckrotors. Die Maschine habe sich daraufhin wie ein Kreisel gedreht und sei unkontrolliert abgestürzt. Einer der ersten am Unglücksort sei Leicesters Torhüter Kasper Schmeichel gewesen, berichteten Augenzeugen dem Sender BBC.

Zu den Augenzeugen gehörte auch der frühere englische Nationaltorwart Peter Shilton. Er habe den Absturz mit seiner Frau beobachtet, schrieb Shilton auf Twitter. «Absolut erschüttert und schockiert. Unsere Gedanken und Gebete sind bei allen, die involviert waren, und bei Leicester City.»

Die Polizei twitterte am Sonntag, die Untersuchungen dauerten an. Zudem seien Experten der Flugverkehrsbehörde AAIB zur Untersuchung des Unglücks eingeschaltet worden. Auf Fernsehbildern war am Tag nach dem Unglück ein völlig ausgebranntes Wrack des Hubschraubers zu sehen.

Der 61-jährige Srivaddhanaprabha übernahm den Verein 2010, führte ihn in die Premier League und gewann dort 2016 sensationell den englischen Meistertitel. Üblicherweise liess er sich nach Heimspielen von Leicester aus dem Stadion fliegen. Der in den blau-weissen Klubfarben lackierte Hubschrauber landete dafür regelmässig im Bereich des Mittelkreises. Leicester City hatte am Samstagabend ein Meisterschaftspartie gegen West Ham United bestritten (1:1).

Seine Karriere hatte der Unternehmer mit dem Verkauf von importierten Waren aus Hongkong begonnen. 1989 eröffnete er ein Geschäft für zollfreie Waren. Später erlangte er das Monopol auf Duty-Free-Shops in sämtlichen Flughäfen Thailands. Bereits um die Jahrtausendwende war er Milliardär. Sein Unternehmen King Power ist Trikotsponsor von Leicester und auch Namensgeber für das Stadion der «Foxes».

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