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Lea Sprunger trotz Saisonbestleistung nicht voll zufrieden

Lea Sprunger hat an der Athletissima in Lausanne über 400 m Hürden eine europäische Saisonbestleistung aufgestellt. Dennoch ist die EM-Dritte von 2016 nicht ganz zufrieden.
Trotz europäischer Saisonbestleistung ist Lea Sprunger mit ihrem Auftritt in Lausanne nicht vollends zufrieden (Bild: KEYSTONE/JEAN-CHRISTOPHE BOTT)

Trotz europäischer Saisonbestleistung ist Lea Sprunger mit ihrem Auftritt in Lausanne nicht vollends zufrieden (Bild: KEYSTONE/JEAN-CHRISTOPHE BOTT)

(sda)

Vor Lausanne hatte Sprunger über 400 m Hürden eine Saisonbestmarke von 55,07 Sekunden ausgewiesen, eine Zeit, die weit unter ihren Ansprüchen liegt. Dass die Form dennoch stimmt, bewies sie am vergangenen Sonntag in La Chaux-de-Fonds eindrücklich, als sie über 400 m den eigenen Schweizer Rekord gleich um 57 Hundertstel auf 50,52 Sekunden senkte. Das tat dem angeschlagenen Selbstvertrauen der 28-jährigen Waadtländerin sichtlich gut.

An der Athletissima wollte sie nun endlich auch die nationale Bestleistung in ihrer Paradedisziplin an sich reissen, die Anita Protti mit 54,25 Sekunden seit 1991 hält. Vor einem Jahr hatte Sprunger diese an gleicher Stätte lediglich um vier Hundertstel verpasst. Diesmal fehlte mit 54,79 Sekunden deutlich mehr, sie konnte sich aber damit trösten, dass sie die Britin Eilidh Doyle um ein Hundertstel als europäische Nummer 1 in diesem Jahr ablöste.

«Ich hatte schon eine bessere Zeit erwartet», gab Sprunger zu. «Es war überhaupt kein perfektes Rennen. In der zweiten Kurve lief ich zu passiv. Vielleicht sparte ich für die letzte Gerade Energie, damit ich keinen Fehler mache.» Trotz aller Selbstkritik nahm sie auch viel Positives mit: «Darauf kann ich aufbauen. Der Rhythmus war bis am Schluss gut, ich lief flüssig. Ich weiss, dass ich Schweizer Rekord laufen kann. Ich hoffe, ihn noch in dieser Saison zu brechen.»

So oder so sind die Aussichten im Hinblick auf die Europameisterschaften in Berlin (7. bis 12. August) viel versprechend. Den Sieg auf der Pontaise über 400 m Hürden sicherte sich in 53,41 Sekunden die Amerikanerin Shamier Little.

Eine Enttäuschung erlebte Alex Wilson über 200 m. Nachdem der 27-jährige Basler im Juni über die halbe Bahnrunde gleich dreimal einen Schweizer Rekord aufgestellt hatte - zuletzt in La Chaux-de-Fonds mit 20,25 Sekunden bei einem Gegenwind von 1,8 m/s - kam er in Lausanne überhaupt nicht auf Touren. Trotz der besten Reaktionszeit belegte er mit 20,65 Sekunden lediglich den 7. Platz.

Auch Julien Wanders lief es über 5000 nicht wie gewünscht. Mit 13:36,24 Minuten verpasste der 22-jährige Genfer die persönliche Bestleistung von 13:27,72 Minuten deutlich und kam er nicht über Rang 13 hinaus. «Es war ein enttäuschendes Rennen», sagte der Achte der Halbmarathon-WM im April.

Der erst 19-jährige Hürdensprinter Jason Joseph hatte Mitte Juni in Bern den zehnjährigen Schweizer Rekord von Andreas Kundert (13,41) lediglich um fünf Hundertstelsekunden verpasst. Nun startete der U20-Europameister erstmals im Hauptprogramm der Diamond League gegen Athleten, die er bislang nur von Instagram und aus dem Fernsehen gekannt habe. Die Plattform für eine nationale Bestleistung wäre also perfekt gewesen. Daraus wurde aber mit einer Zeit von 13,54 Sekunden nichts. «Es ist akzeptabel», so Joseph.

Im Rennen über 1500 m erzielte die erst 17-jährige Delia Sclabas in 4:10,10 Minuten eine persönliche Bestzeit.

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