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Lea Sprunger souverän im WM-Final

Europameisterin Lea Sprunger steht zum zweiten Mal in Folge über 400 m Hürden im WM-Final.
Jason Joseph lief es im Halbfinal nicht wie gewünscht (Bild: KEYSTONE/JEAN-CHRISTOPHE BOTT)Jason Joseph lief es im Halbfinal nicht wie gewünscht (Bild: KEYSTONE/JEAN-CHRISTOPHE BOTT)
Lea Sprunger hatte im Halbfinal alles im Griff (Bild: KEYSTONE/EPA/SRDJAN SUKI)Lea Sprunger hatte im Halbfinal alles im Griff (Bild: KEYSTONE/EPA/SRDJAN SUKI)
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Lea Sprunger souverän im WM-Final

(sda)

Die 29-jährige Waadtländerin musste sich in Doha im Halbfinal einzig der Amerikanerin Sydney McLaughlin (53,81) geschlagen geben. Mit 54,52 Sekunden verbesserte sie die im Vorlauf aufgestellte Saisonbestzeit um 46 Hundertstel. Der Final über 400 m Hürden findet am Freitagabend um 20.30 Uhr statt.

Sprunger sicherte sich problemlos den geforderten 2. Platz. Die drittklassierte Jamaikanerin Shiann Salmon distanzierte sie um 64 Hundertstel. Die Schweizerin nutzte die Gunst der Stunde, war doch der dritte Halbfinal klar am schwächsten besetzt. In den ersten beiden Serien wäre sie mit ihrer Zeit nicht über den 4. Platz hinausgekommen.

Insofern ist positiv, dass Sprunger kein optimaler Lauf gelang. Ihr ist klar, dass sie im Final mehr riskieren muss. Sie wird versuchen, die Hürden flacher zu überqueren. Gelingt ihr das, liegt der Schweizer Rekord von Anita Protti aus dem Jahr 1991 (54,25) im Bereich des Möglichen. Sprungers Bestzeit beträgt 54,29 Sekunden. An der WM vor zwei Jahren in London belegte sie den 5. Platz.

Jason Joseph chancenlos

Derweil schied Hürdensprinter Jason Joseph wie erwartet im Halbfinal aus. Der U23-Europameister klassierte sich in seiner Serie im 7. und vorletzten Rang. Mit 13,53 Sekunden konnte er nicht mehr an die Leistung im Vorlauf anknüpfen, in dem er mit 13,39 Sekunden den eigenen Schweizer Rekord egalisiert hatte.

Joseph war mit dem Auftritt überhaupt nicht zufrieden, er habe alles falsch gemacht, was man falsch machen könne. Dabei hatte er sich im Vorfeld sehr gut gefühlt. Der bald 21-jährige Basler ärgerte sich auch deshalb, weil für den Einzug in den Final 13,36 Sekunden nötig gewesen wären, eine Zeit, die für ihn im Idealfall machbar gewesen wäre. Joseph zahlte den Preis für seine Unerfahrenheit, schliesslich nahm er zum ersten Mal an Weltmeisterschaften teil.

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