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Lausanne düpiert die Philadelphia Flyers

Der HC Lausanne imponiert in einem Prestige-Testspiel gegen das NHL-Team der Philadelphia Flyers mit einem 4:3-Sieg.
Lausanner Torjubel be (Bild: KEYSTONE/VALENTIN FLAURAUD)

Lausanner Torjubel be (Bild: KEYSTONE/VALENTIN FLAURAUD)

(sda)

Die Waadtländer feierten damit im dritten Spiel nach der Stadion-Einweihung den ersten Erfolg.

Yannick Herren, Cory Emmerton im Powerplay und Joel Genazzi sorgten bis zur 14. Minute für einen 3:0-Vorsprung der Waadtländer in der mit 9600 Zuschauern vollbesetzten Arena.

Im Mitteldrittel erhöhte Joël Vermin gegen die lange Zeit eher matten Flyers mit dem zweiten Lausanner Überzahltor auf 4:0 (24.). Bei den Flyers folgte daraufhin bereits der Goalie-Wechsel: Brian Elliott ersetzte Carter Hart, der dann schon knapp drei Minuten vor Spielende erstmals einem sechsten Feldspieler Platz machte. Was sich prompt durch das 3:4 aus Gäste-Sicht durch Sean Couturier (58.) auszahlte.

Kurz nach dem Goalie-Wechsel war das erste Tor des NHL-Ensembles durch Claude Giroux gefallen. Der Captain der Flyers besass dann im Schlussdrittel noch eine Penalty-Chance (44.), scheiterte aber an Luca Boltshauser. Dieser hatte ab der 33. Minute Tobias Stephan im Tor der Gastgeber abgelöst. Der zweite Treffer der Flyers folgte dann durch einen Backhand-Abschluss von Connor Bunnaman (46.).

Lausanne zeigte gegen die Flyers zwar eine starke und abgeklärte Leistung. Allerdings erhielten die Waadtländer vom NHL-Team lange auch erstaunlich viel Raum und Zeit. Die erst in der Schlussphase druckvoll agierenden Flyers wirkten wohl auch auf Grund von intensiven Trainingstagen im Vorfeld der Partie etwas schwerfällig.

Dabei hatte Lausanne in den ersten beiden Spielen im neuen Stadion in der Meisterschaft noch deutlich den Kürzeren gezogen. Gegen Genève-Servette gab es ein 3:5 und zuletzt gegen Davos gar eine 1:7-Klatsche.

ZSC Lions besiegten Chicago um Victoria Cup

Und in vergangenen Testspielen gegen NHL-Mannschaften waren die hiesigen Teams zumeist deutlich auf verlorenem Posten gewesen - trotz des Heimvorteils und der grösseren Eisfläche im Vergleich zu den NHL-Spielfeldern. Eine Ausnahme bildeten die ZSC Lions indes in einem offiziellen Wettbewerbsspiel. Die Zürcher duellierten sich 2009 als Gewinner der damaligen Champions League gegen die Chicago Blackhawks vor dem NHL-Saisonstart um den sogenannten Victoria Cup - und verblüfften im Hallenstadion mit einem 2:1-Sieg. Die Blackhawks waren zwar nicht als Stanley-Cup-Champion der Vorsaison angetreten, gewannen die Trophäe aber am Ende der folgenden NHL-Saison im Juni 2010.

Lausanne - Philadelphia Flyers 4:3 (3:0, 1:1, 0:2)

9600 Zuschauer (ausverkauft). - SR Salonen/O'Halloran, Kaderli/Suchanek. - Tore: 5. Herren 1:0. 11. Emmerton (Bertschy, Genazzi/Ausschluss Hayes) 2:0. 14. Genazzi (Oejdemark, Jooris) 3:0. 24. Vermin (Jeffrey/Ausschluss Farabee) 4:0. 26. Giroux (Couturier) 4:1. 46e Bunnaman 4:2. 58. Couturier (Twarynski) 4:3 (Flyers ohne Goalie). - Strafen: 1mal 2 Minuten gegen Lausanne, .mal 2 Minuten gegen Philadelphia Flyers.

Lausanne: Stephan (33. Boltshauser); Lindbohm, Frick; Heldner, Junland; Grossmann, Nodari; Genazzi, Oejdemark; Vermin, Jeffrey, Kenins; Bertschy, Jooris, Herren; Moy, Emmerton, Almond; Antonietti, Froidevaux, Traber; Leone.

Philadelphia Flyers: Hart (24. Elliott); Sanheim, Provorov; Braun, Gostisbehere; Niskanen, Hägg; Myers, Morin; Konecny, Giroux, Couturier; Voracek, Hayes, Farabee; van Riemsdyk, Laughton, Lindblom; Twarynski, Bunnaman, Raffl.

Bemerkungen: 44. Boltshauser hält Penalty von Giroux. - 58. Timeout von Philadelphia, anschliessend ab 57:01 zweimal ohne Torhüter.

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