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Laaksonen: «Ich hatte Spass»

Nach seinem grossartigen Kampf gegen den Australier Alex de Minaur zeigt sich Henri Laaksonen trotz der knappen Fünfsatz-Niederlage zufrieden.
Toller Auftritt vor 10'000 Zuschauern: Henri Laaksonen (Bild: KEYSTONE/AP/ANDY BROWNBILL)

Toller Auftritt vor 10'000 Zuschauern: Henri Laaksonen (Bild: KEYSTONE/AP/ANDY BROWNBILL)

(sda)

Henri Laaksonen ist nicht gerade für Gefühlsausbrüche und grosse Worte bekannt. Doch diesmal lacht er und sagt: «Es war ein langer Match und ein grosser Kampf.» Das ist allerdings grob untertrieben. Die Schweizer Nummer 3 lieferte dem aktuell besten australischen Tennisspieler Alex de Minaur, der letzte Woche in Sydney seinen ersten ATP-Titel feierte, einen geradezu epischen Kampf.

«Ich habe hier in Melbourne viel besser gespielt als im letzten Jahr», zeigte sich der schweizerisch-finnische Doppelbürger zufrieden. Er hatte bereits in der Qualifikation drei Partien gewonnen und am Montag seinen ersten Sieg im Hauptfeld eines Grand-Slam-Turniers geschafft. Im letzten Jahr hatte er wegen einer Allergie mit grossen physischen Problemen gekämpft und ist im Ranking bis auf Platz 166 abgerutscht. Nach eineinhalb Monaten Vorbereitung, die optimal verliefen, ist er nun aber wieder auf einem Niveau, das mindestens für die Top 100 reichen müsste.

Laaksonen weiss aber auch: «Es gibt noch viel Arbeit.» Er muss solche Leistungen wie am Mittwochabend nicht nur vor 10'000 Zuschauern in der Margaret Court Arena abrufen, sondern auch bei kleineren Turnieren. Erst einmal freute sich der 26-jährige Schaffhauser aber über seine beste Leistung dieses Jahres. «Ich hatte Spass, es war eine sehr schöne Atmosphäre.» Ein grosses Lob gab es auch vom Gegner. «Ab dem dritten Satz hat er unglaubliches Tennis gespielt», sagte der erst 19-jährige De Minaur, der von der ehemaligen Weltnummer 1 Lleyton Hewitt gefördert wird. «Ich musste den Sturm überstehen und mich neu ausrichten. Am Ende war ich etwas der Glücklichere.»

Für Laaksonen sind nun ruhigere Tage angesagt. Er reist am Donnerstag nach Finnland in die Heimat seiner Mutter. Der nächste Einsatz steht am 1. und 2. Februar in Biel im schwierigen Davis-Cup-Qualifikationsspiel gegen Russland im Programm.

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