Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Kurioses Ende für das erste Training in Baku

Der Auftakt zum Grand Prix von Aserbaidschan steht unter einem schlechten Stern. Das erste Training dauert nur wenige Minuten. In der zweiten Einheit ist Charles Leclerc im Ferrari Schnellster.
Nach dem abgebrochenen ersten Training gibt es in Baku viel zu diskutieren (Bild: KEYSTONE/EPA/VALDRIN XHEMAJ)

Nach dem abgebrochenen ersten Training gibt es in Baku viel zu diskutieren (Bild: KEYSTONE/EPA/VALDRIN XHEMAJ)

(sda)

Das erste Training in Baku war schon nach elf Minuten unterbrochen worden, nachdem sich auf dem Stadtkurs ein Schachtdeckel gelöst hatte. An besagter Stelle, die Charles Leclerc im Ferrari kurz zuvor mit dem linken Vorderrad überfahren hatte, beschädigte George Russell den Williams und musste das Auto ausrollen lassen. Für den Engländer zeitigte der Zwischenfall weitere Folgen. Weil die Crew ein neues Chassis aufbauen musste, konnte er am zweiten Training nicht teilnehmen.

Nach einer halben Stunde war das Training nach einem Kuriosum endgültig zu Ende. Der Abschleppwagen, der den stehen gebliebenen Williams hätte borgen wollen, rammte unterwegs eine Brücke. Dabei wurde der Kran auf der Ladefläche des Lastwagens beschädigt, worauf Hydrauliköl austrat. Zum Zeitpunkt des Abbruchs standen einzig Leclerc und Teamkollege Sebastian Vettel mit Rundenzeiten zu Buche.

Das Klassement des zweiten Trainings, in dem der Kanadier Lance Stroll im Racing-Point-Auto und der Russe Daniil Kwjat im Toro Rosso mit Unfällen ebenfalls für Unterbrüche sorgten, führte Leclerc mit gut drei Zehnteln Vorsprung vor Vettel an. Die erste Ausbaustufe des SF90 zeigte damit zumindest fürs Erste die erhoffte Wirkung. Weltmeister und Vorjahressieger Lewis Hamilton im Mercedes büsste fast sieben Zehntel auf den Monegassen ein.

Von den Fahrern des Teams Alfa Romeo war für einmal Antonio Giovinazzi der Schnellere. Der bisher glück- und punktlose Italiener lag als Zwölfter einen guten Zehntel vor dem Finnen Kimi Räikkönen, der Vierzehnter wurde.

Richtig freuen kann sich Giovinazzi über das teaminterne Verdikt nicht, zumal er in der Startaufstellung für den Grand Prix die Rückversetzung um zehn Plätze in Kauf nehmen muss. Am Alfa Romeo mit der Nummer 99 musste die dritte elektronische Steuereinheit eingebaut werden, womit das erlaubte Kontingent überschritten wurde.

Baku. Grand Prix von Aserbaidschan. Freies Training. Erster Teil (nach 30 Minuten wegen Arbeiten an der Strecke abgebrochen): 1. Charles Leclerc (MON), Ferrari, 1:47,497 (201,036 km/h). 2. Sebastian Vettel (GER), Ferrari, 2,101 zurück. - Alle anderen Fahrer ohne Zeit.

Zweiter Teil: 1. Leclerc 1:42,872 (210,074 km/h). 2. Vettel 0,324. 3. Lewis Hamilton (GBR), Mercedes, 0,669. 4. Max Verstappen (NED), Red Bull-Honda, 0,921. 5. Valtteri Bottas (FIN), Mercedes, 1,131. 6. Daniil Kwjat (RUS), Toro Rosso-Honda, 1,305. 7. Carlos Sainz (ESP), McLaren-Renault, 1,311. 8. Alexander Albon (THA), Toro Rosso-Honda, 1,344. 9. Pierre Gasly (FRA), Red Bull-Honda, 1,368. 10. Lando Norris (GBR), McLaren-Renault, 1,423. Ferner: 12. Antonio Giovinazzi (ITA), Alfa Romeo-Ferrari, 2,494. 14. Kimi Räikkönen (FIN), Alfa Romeo-Ferrari, 2,610. - 19 Fahrer im Training.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.