Kryenbühl und Kohler verletzen sich in Wengen

Das erste Abfahrtstraining in Wengen hat gestern für zwei Swiss-Ski-Athleten kein gutes Ende genommen. Urs Kryenbühl und Marco Kohler verletzen sich bei Stürzen.

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Urs Kryenbühl wird nach seinem Sturz in Wengen vom medizinischen Personal begleitet

Urs Kryenbühl wird nach seinem Sturz in Wengen vom medizinischen Personal begleitet

KEYSTONE/AA
(sda)

Urs Kryenbühl zog sich bei einem Sturz eine Zerrung im Bereich der Syndesmose im rechten Sprunggelenk zu, wie Untersuchungen in der Universitätsklinik Balgrist ergaben. Ob der 24-jährige Schwyzer, der im Dezember mit einem 2. Platz in Bormio überrascht hatte, noch in dieser Saison in den Weltcup zurückkehren wird, ist ungewiss. Eine Operation sei allerdings nicht nötig, liess Swiss-Ski in einem Communiqué verlauten.

Noch fataler endete das Abfahrtstraining für den Europacup-Fahrer Marco Kohler. Der 22 Jahre alte Vorfahrer riss sich bei seinem Sturz, aufgrund dessen das Training erst mit halbstündiger Verspätung aufgenommen werden konnte, die Patellasehne, das vordere Kreuzband, das Innenband sowie den Innenmeniskus. Kohler soll in den kommenden Tagen in der Universitätsklinik Balgrist operiert werden. Er fällt danach lange aus.