Knappe Niederlagen für Nashville und Minnesota

Trotz des persönlichen Erfolgserlebnisses bleibt Kevin Fiala mit Minnesota Wild ohne Sieg. Gegen Calgary muss sich das Team mit dem 23-jährigen Ostschweizer 4:5 nach Penaltyschiessen geschlagen geben.

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Da war die Welt von Minnesota noch in Ordnung: Kevin Fiala klatscht nach seinem Tor zum 1:0 mit seinen Teamkollegen ab

Da war die Welt von Minnesota noch in Ordnung: Kevin Fiala klatscht nach seinem Tor zum 1:0 mit seinen Teamkollegen ab

KEYSTONE/FR157181 AP/RICK SCUTERI
(sda)

Kevin Fiala brachte Minnesota mit seinem ersten Treffer im neuen Jahr nach fünf Minuten in Führung. In Überzahl fand ein vermeintlich harmloser Handgelenk-Schuss des Schweizer Flügels unter Mithilfe von Calgarys Goalie David Rittich den Weg ins Tor. Für Fiala, der letztmals Mitte Dezember getroffen hatte, war es der fünfte Skorerpunkt aus den letzten sechs Spielen.

Nach dem Führungstor des Schweizers deutete der Verlauf der spannenden Partie lange auf einen Wild-Sieg hin, weshalb Coach Bruce Boudreau nach Spielschluss von einer «frustrierenden» Niederlage für sein Team sprach. Vier Mal legten Fiala und seine Teamkollegen in der regulären Spielzeit vor, brachten den Vorteil aber nicht über die Zeit. Im Penaltyschiessen war es Calgarys Youngster Dillon Dube, der mit dem insgesamt 14. Versuch die Entscheidung herbeiführte. Fiala war als erster Schütze im Penaltyschiessen glücklos geblieben.

Einen ähnlichen Abend erlebten Fialas Landsmänner Roman Josi und Yannick Weber mit den Nashville Predators bei den Anaheim Ducks (4:5 nach Penaltyschiessen). Obwohl Verteidiger und Captain Josi auch im zehnten Spiel in Folge einen Skorerpunkt verbuchte - er spielte den entscheidenden Pass zu Rocco Grimaldis 4:4 - blieb den Gästen letztlich die Enttäuschung im Penaltyschiessen. Das Heimteam aus Anaheim, das zwischenzeitlich eine Zweitore-Führung preis gegeben hatte, sicherte sich dank zwei verwandelter Penaltys den Zusatzpunkt.