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Kloten steigt ab - Rapperswil-Jona Lakers steigen auf

Die Rapperswil-Jona Lakers steigen dank einem 2:1-Sieg n.V. im 7. Spiel der Ligaqualifikation gegen Kloten in die National League auf. Kloten dagegen muss den Gang in die Zweitklassigkeit antreten.
Kloten steigt im eigenen Stadion ab (Bild: KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER)

Kloten steigt im eigenen Stadion ab (Bild: KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER)

(sda)

Die Rapperswil-Jona Lakers steigen dank einem 2:1-Sieg n.V. im 7. Spiel der Ligaqualifikation gegen Kloten in die National League auf. Kloten dagegen muss den Gang in die Zweitklassigkeit antreten.

Jan Mosimann schoss nach 77:10 Minuten das Aufstiegs-Tor. Die Lakers kehren nach drei Jahren in die National League zurück.

Für die vor drei Jahren in die Swiss League (damals noch NLB) abgestiegenen Rapperswil-Jona Lakers ist es eine Saison wie aus dem Bilderbuch: Nach dem Cupsieg und dem Meistertitel in der Swiss League schafft das Team von Jeff Tomlinson auch die angestrebte Rückkehr in die höchste Schweizer Spielklasse.

Der EHC Kloten ist abgestiegen! 56 Jahre nach dem Aufstieg in die NLA am Grünen Tisch erfolgte die erste Relegation der Klubgeschichte. Die Rapperswil-Jona Lakers gewannen die "Belle" in Kloten mit 2:1 nach Verlängerung.

Am Ende half dem EHC Kloten alles nichts! Auch der zweite Trainerwechsel der Saison von Kevin Schläpfer zu André Rötheli zeitigte null Wirkung. Kloten beendete die Qualifikation auf dem letzten Platz, spielte eine himmeltraurige Abstiegsrunde, ergab sich im ersten Abstiegs-Playoff gegen Ambri-Piotta ohne Emotionen und verlor am Ende auch die Ligaqualifikation gegen die Rapperswil-Jona Lakers, obwohl in diesen Spielen vieles für die Zürcher Unterländer gelaufen war.

Wille und Zusammenhalt genügten im siebenten Spiel der Serie gegen die Rapperswil-Jona Lakers nicht mehr. Kloten schaufelte sich schon mit einem miserablen ersten Abschnitt ein Loch. Aus diesem kämpften sie sich nochmals hoch. 1:1 stand es nach 60 Minuten. Aber in der Verlängerung jubelten die Rapperswiler.

Zehn Minuten vorher hätte beinahe Kloten gejubelt. Dominik Egli erwischte den grandiosen Melvin Nyffeler (33 Paraden) zwischen den Schonern. Der Puck rutschte aber nur an den Pfosten.

In der regulären Spielzeit hatten sich beiden Teams die Chance zum Sieg geboten. Die Rapperswil-Jona Lakers führten von der 12. bis zur 50. Minute mit 1:0. Sie vergaben zahlreiche Chancen, den Vorsprung auszubauen. Der EHC Kloten dagegen nahm die Partie ab dem zweiten Drittel in die Hand. Aber die Klotener waren extrem nervös. Die Hände zitterten. Timo Sallinen glich erst in der 50. Minute aus - auf auf äusserst glückhafte Art und Weise. Sallinen erwischte Rapperswils Goalie Melvin Nyffeler mit einem Drehschuss zwischen den Schonern. Nyffeler parierte in dieser Partie und in dieser Serie etliche viel schwierigere Schüsse.

Obwohl Kloten während 40 Minuten das bessere Team war (auch weil die Lakers nach dem ersten Abschnitt wieder zu passiv agierten), schmeichelte schon das 1:1 nach 60 Minuten dem Heimteam. Denn was sich das Team von André Rötheli in den ersten 20 Minuten erneut geleistet hatte, war ein Schlag ins Gesicht aller Klotener Fans. Vor vier Tagen schien Kloten nach einem äusserst glückhaften 4:3-Heimsieg nach Verlängerung - dem dritten Sieg hintereinander in der Ligaqualifikation - dem Klassenerhalt nahe. Am Montag in Rapperswil lastete der gesamte Druck auf den Lakers. Aber wie am Montag (2:12 Schüsse im ersten Drittel) starteten die Klotener miserabel in die Partie. Die Lakers kamen diesmal zu 16:4 Torschüssen - und zum ersten Goal. Wer derart schwach in eine "Belle" startet, der hat den Sieg nicht verdient.

Telegramm:

Kloten - Rapperswil-Jona Lakers 1:2 (0:1, 0:0, 1:0, 0:1) n.V.

7624 Zuschauer (ausverkauft). - SR Stricker/Wehrli, Fluri/Obwegeser. - Tore: 12. Frei 0:1. 50. Sallinen 1:1. 78. (77:10) Mosimann (Hügli) 1:2. - Strafen: 1mal 2 Minuten gegen Kloten, 3mal 2 Minuten gegen Rapperswil-Jona Lakers. - PostFinance-Topskorer: Hollenstein; Knelsen.

Kloten: Boltshauser; Kellenberger, Back; Egli, Bäckman; Stoop, Ramholt; Harlacher; Bieber, Sallinen, Hollenstein; Praplan, Schlagenhauf, Abbott; Wetli, Trachsler, Bozon; Bader, Obrist, Leone; Staiger.

Rapperswil-Jona Lakers: Nyffeler; Gähler, Geyer; Sataric, Maier; Iglesias, Schmuckli; Gurtner; Murin, Knelsen, Frei; Profico, Ness, Casutt; Mosimann, Mason, Hügli; Primeau, Lindemann, Rizzello; Brem.

Bemerkungen: Kloten ohne Grassi, Lemm, Marchon, Santala, Weber (alle verletzt) und Poulin (überzähliger Ausländer), Rapperswil-Jona Lakers ohne Aulin und Berger (beide verletzt). - Pfostenschüsse: Wetli (16.), Egli (68.).

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