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Klinsmann bestätigt Gespräch mit dem VfB - «sehr positiv»

Nach dem Rücktritt von Wolfgang Dietrich als VfB-Präsident wurde die Rückkehr von Jürgen Klinsmann nach Stuttgart ins Spiel gebracht. Nun sind sich Klinsmann und der Verein näher gekommen.
Könnte bei seinem Herzensklub VfB Stuttgart bald wieder eine wichtige Rolle übernehmen: der frühere deutsche Bundestrainer Jürgen Klinsmann (Bild: KEYSTONE/EPA DPA/MARTIN SCHUTT)

Könnte bei seinem Herzensklub VfB Stuttgart bald wieder eine wichtige Rolle übernehmen: der frühere deutsche Bundestrainer Jürgen Klinsmann (Bild: KEYSTONE/EPA DPA/MARTIN SCHUTT)

(sda/dpa)

Eine Rückkehr von Jürgen Klinsmann zum VfB Stuttgart scheint realistischer zu werden. Ein erstes Gespräch über eine Zusammenarbeit mit seinem einstigen Klub hat der ehemalige Bundestrainer schon einmal geführt. «Der Informationsaustausch verlief sehr positiv», sagte Klinsmann der «Stuttgarter Zeitung». Nach Angaben der Zeitung hat sich der 54-Jährige mit den Verwaltungsräten des Zweitligisten, Wilfried Porth und Hermann Ohlicher, sowie dem kommissarischen Klubchef Bernd Gaiser getroffen. «Es werden weitere Treffen folgen», sagte der einstige Stürmerstar. Über Inhalte äusserte er sich nicht.

Der Verein bestätigte den Austausch mit ihrem früheren Star über ein mögliches Engagement. «Wir führen viele Gespräche. Das ist ein laufender Prozess. Wir tauschen uns auch mit Jürgen Klinsmann aus», sagte Bernd Gaiser am Montagabend.

Der in Kalifornien lebende Klinsmann soll sich offenbar vorstellen können, das neu geschaffene Amt des Vorstandsvorsitzenden der VfB Stuttgart AG zu übernehmen. «Der Posten als Präsident, der künftig vor allem repräsentativ ausgerichtet sein soll, kommt für ihn dagegen nicht infrage», schrieb die «Stuttgarter Zeitung».

Eine Herzensangelegenheit für Klinsmann

Klinsmann spielte von 1984 bis 1989 für die Schwaben. In 156 Bundesliga-Spielen traf er 79 Mal. Die jüngste sportliche Krise seines Herzensklubs mit dem nächsten Abstieg aus der Bundesliga und Unruhen aufgrund etlicher Personalrochaden dürften ihm wenig gefallen. Sportchef Thomas Hitzlsperger wurde von Klinsmann noch bei der Heim-WM 2006 trainiert, nun könnte er gemeinsam mit ihm Führungsarbeit bei den Schwaben übernehmen.

Nach der abgebrochenen Mitgliederversammlung und dem Rücktritt von Präsident Wolfgang Dietrich vor zwei Wochen wurde der Weltmeister von 1990 von verschiedener Seite - unter anderen von Baden-Württembergs Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann - für einen verantwortungsvollen Posten bei den Stuttgartern ins Spiel gebracht. «Wenn jemand vom VfB Stuttgart anruft - egal aus welchem Grund - wird er immer ans Telefon gehen. So war das auch in der Vergangenheit immer», hatte sein Medienberater Roland Eitel der Deutschen Presse-Agentur gesagt.

Fakt ist, dass beim Bundesliga-Absteiger wichtige Führungspositionen nicht besetzt sind. Ein neuer Präsident soll am 15. Dezember auf einer ausserordentlichen Mitgliederversammlung gewählt werden. Zum anderen ist der Posten des Vorstandsvorsitzenden für die schon länger ausgegliederte Fussball AG des VfB unbesetzt.

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