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Kipchoge siegt zum dritten Mal am London-Marathon

Am 38. London-Marathon hat das warme Wetter Weltrekorde verunmöglicht. Bei den Männern blieb Olympiasieger Eliud Kipchoge in 2:04:17 eineinhalb Minuten über der Bestmarke von Dennis Kimetto.
Sieger Eliud Kipchoge (links) und der drittplatzierte britische Laufheld Mo Farah (Bild: KEYSTONE/AP/KIRSTY WIGGLESWORTH)

Sieger Eliud Kipchoge (links) und der drittplatzierte britische Laufheld Mo Farah (Bild: KEYSTONE/AP/KIRSTY WIGGLESWORTH)

(sda)

Am 38. London-Marathon hat das warme Wetter Weltrekorde verunmöglicht. Bei den Männern blieb Olympiasieger Eliud Kipchoge in 2:04:17 eineinhalb Minuten über der Bestmarke von Dennis Kimetto.

Bei den Frauen verpasste Siegerin Vivian Cheruiyot in 2:18:31 Stunden die Bestzeit der Britin Paula Radcliffe (2:15:25) deutlich.

Der Kenianer Kipchoge, Olympiasieger von Rio de Janeiro 2016, setzte sich vor mehr als 40'000 Zuschauern zum dritten Mal nach 2015 und 2016 an der Themse durch. Der Äthiopier Tola Kitata kam in 2:04:49 auf Platz 2, Dritter wurde Mo Farah mit britischem Rekord von 2:06:21. Weltrekordhalter Kimetto war am Sonntag in Wien gelaufen und hatte bei ebenfalls sehr hohen Temperaturen bei Halbzeit aufgegeben.

Ebenfalls wetterbedingt fiel in London auch das erwartete grosse Frauen-Duell zwischen der kenianischen Vorjahressiegerin Mary Keitany und der mehrfachen Langstrecken-Olympiasiegerin Tirunesh Dibaba aus Äthiopien aus. Beide mussten bei Temperaturen von deutlich über 20 Grad dem Tempo Tribut zollen. Keitany etwa wurde nur Fünfte. Platz 2 hinter Cheruiyot belegte die Kenianerin Brigid Kosgei.

Den Startschuss für den 38. London-Marathon hatte Queen Elizabeth II. aus der Ferne gegeben. Im rosafarbenen Kleid mit passendem Hut trat die Queen kurz vor 10 Uhr Ortszeit in den Hof von Schloss Windsor. Nach dem Abspielen der Nationalhymne drückte die Queen auf einen roten Knopf, der auf einem Podest montiert war.

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