Killian Peier setzt sich in Innsbruck keinen Rang als Ziel

Nach dem schwachen Start in Oberstdorf findet der beste Schweizer Skispringer Killian Peier an Neujahr in Garmisch in die Spur zurück. Jetzt folgt die Rückkehr auf seine Lieblingsschanze in Innsbruck.

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Killian Peier kehrt auf seine Lieblingsschanze in Innsbruck zurück

Killian Peier kehrt auf seine Lieblingsschanze in Innsbruck zurück

KEYSTONE/AP/AF
(sda)

Ein Spaziergang vom Teamhotel zur Bergisel-Schanze am freien Tag genügte, und die alte Liebe war sofort wieder da. «Ich schaute hinunter, und die Emotionen kamen gleich wieder. Ein Gänsehaut-Gefühl», erklärte Killian Peier am Donnerstagabend im Gespräch mit der Nachrichtenagentur Keystone-SDA.

Kein Wunder: Vor genau einem Jahr sprang Peier im Rahmen der Vierschanzentournee in Innsbruck als Siebter erstmals im Weltcup in die Top Ten, ein paar Wochen später gewann er auf der gleichen Schanze die WM-Bronzemedaille.

Die Bergisel-Schanze weise Ähnlichkeiten mit der Schanze in Einsiedeln auf, auf der die Schweizer unzählige Trainingssprünge absolviert haben, verrät Peier. Einen bestimmten Rang setzt er sich für Freitag (Qualifikation) und Samstag (Wettkampf) aber nicht als Ziel. «Ich weil einfach mein Bestes geben und drei geile Sprünge runterbringen.» Die äusseren Einflüsse seien zu unberechenbar, um sich auf einen Platz festzulegen.

Klar ist aber, dass der 24-jährige Waadtländer seit dem Gewinn der WM-Medaille über mehr Selbstvertrauen verfügt. Die Sponsorensuche sei deswegen jedoch nicht einfacher geworden, bedauert Peier. Dass er hingegen auf der Strasse nach wie vor kaum erkannt wird, ist ihm sehr recht. «Das ist gemütlich so, ich möchte nicht mit Roger Federer tauschen», sagt der perfekt zweisprachige Romand.