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Kein Happy End zum Schluss, aber ein guter 6. Rang

Die Ära internationaler Meisterschaften ist für Robert Harting vorbei. Der Diskuswurf-Olympiasieger 2012 beendet sein letztes Championat im Berliner Olympiastadion mit einem achtbaren 6. Rang.
Die Fans danken Robert Harting (Bild: KEYSTONE/WALTER BIERI)

Die Fans danken Robert Harting (Bild: KEYSTONE/WALTER BIERI)

(sda)

Die Ära internationaler Meisterschaften ist für Robert Harting vorbei. Der Diskuswurf-Olympiasieger 2012 hat sein letztes Championat im Berliner Olympiastadion mit einem achtbaren 6. Rang beendet.

Mehr als 37'000 Zuschauer feierten den 33-jährigen Berliner dennoch fast wie vor neun Jahre nach seinem WM-Triumph an gleicher Stelle. Mit seinen 64,33 m lag Harting zwischendurch sogar auf Silberkurs.

«Danke für eure prima Unterstützung», sagte der Publikumsliebling Harting am Stadionmikrofon. Schon bei der Vorstellung feierten die Fans ihren Helden in dessen Berliner «Wohnzimmer», wo er 2009 den ersten seiner drei WM-Titel erkämpfte und sich martialisch das Trikot zerriss, mit ohrenbetäubenden Ovationen. Harting ballte beide Fäuste.

Noch einmal wird der 33-Jährige ins historische Olympiastadion zurückkommen. Beim Meeting am 2. September kommt es dann auch zum letzten Bruderduell der Olympiasieger: Robert vs. Christoph. Das Motto: «Der letzte Schrei!» Die Plakate hängen schon.

Europameister wurde der Litauer Andrius Gudzius mit 68,46 m in seinem letzten Wurf. Silber holte sich der Schwede Daniel Stahl (68,23 m) vor dem Österreicher Lukas Weisshaidinger (65,14). Hartings Bruder Christoph, der 2016 in Rio vier Jahre nach Robert Olympiasieger wurde, war überraschend schon in der Qualifikation gescheitert. Auch der Olympia-Dritte Daniel Jasinski (GER) und der Titelverteidiger Piotr Małachowski (POL) verpassten den Final.

Der Oldie Arthur Abele krönte sich zum ältesten Zehnkampf-Europameister der Geschichte. Im Dezember stoppte den Deutschen noch eine Gesichtslähmung. Umso grösser ist sein Triumph im Hitzeofen von Berlin. Abele setzte sich mit 8431 Punkten durch. Der Favorit und Weltmeister Kevin Mayer aus Frankreich war nach drei Nullern im Weitsprung ausgeschieden.

Im Weitsprung sicherte sich der Grieche Miltiadis Tentoglou mit 8,25 m Gold. Die 10'000 m der Frauen gewann sChemtai Lonah Salpeter. Die gebürtige Kenianerin läuft unter der Flagge Israels. Im Kugelstossen verpasste Christina Schwanitz den dritten Titelgewinn in Serie. Mit 19,19 m musste sich die 32-jährige Deutsche Paulina Guba aus Polen geschlagen geben. Guba übertraf Schwanitz mit 19,33 Metern im letzten Versuch.

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