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Kariem Hussein bricht Saison ab

Kariem Hussein bricht die Saison ab. Der Europameister über 400 m Hürden von 2014 wird weiterhin von Schmerzen im Beckenbereich geplagt.
Muss Saison abbrechen: Hürdenläufer Kariem Hussein (Bild: KEYSTONE/WALTER BIERI)

Muss Saison abbrechen: Hürdenläufer Kariem Hussein (Bild: KEYSTONE/WALTER BIERI)

(sda)

Knapp zwei Wochen vor Beginn der Europameisterschaften in Berlin, dem Höhepunkt der Saison, erklärte Hussein sein Forfait für die kontinentalen Titelkämpfe, an denen er nach Gold 2014 vor zwei Jahren in Amsterdam Bronze geholt hatte. Auch danach wird der 29-jährige Thurgauer keine Wettkämpfe mehr bestreiten, da er sich auf das Staatsexamen seines Medizin-Studiums konzentrieren will.

«Wir wissen nicht genau, was es ist», sagte Hussein. «Es ist eine Problematik mit den Nerven im Beckenbereich, die in den Oberschenkel ausstrahlt und mich am rennen hindert.» Der WM-Finalist von 2017 in London hatte bereits während des ganzen Jahres mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. Ein Muskelfaserriss, den er sich im Trainingslager in Südafrika zugezogen hatte, verhinderte einen Start in der Hallen-Saison, Schmerzen im Beckenbereich und im Oberschenkel liessen in den letzten Wochen nur ein reduziertes Training zu.

Sein einziges Rennen in diesem Jahr bestritt Hussein zum Auftakt der Diamond League im Mai in Doha, wo er schwache 51,40 Sekunden lief. Der Grund: Beim Aufwärmen war die Oberschenkelverletzung beim Ostschweizer wieder aufgebrochen. Erst nach dem Ablegen des Staatsexamens im August will Hussein mit seinem Umfeld und den Ärzten festlegen, ob und welche weiteren medizinischen Massnahmen nötig sind.

Husseins Blick geht bereits Richtung 2019, das nächste sportliche Ziel sind die Weltmeisterschaften im Herbst in einem Jahr in Doha. Auch wenn die Konkurrenz sehr stark ist - 2018 liefen neben dem Überflieger Abderrahman Samba bereits drei weiteren Athleten unter 48 Sekunden -, hat er ambitionierte Ziele: «Für mich ist eine WM-Medaille realistisch.» Das Fernziel sind die Olympischen Spiele 2020 in Tokio.

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