Jubilar Hamilton siegt im Jubiläumsrennen

Lewis Hamilton gewinnt das 1000. Formel-1-Rennen und feiert im Grand Prix von China selber ein Jubiläum. Der Weltmeister sichert sich seinen 75. Sieg.

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Das 1000. Formel-1-Rennen war ein Fall für den Weltmeister (Bild: KEYSTONE/EPA/WU HONG)
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Sebastian Vettel verdankt seinen dritten Platz auch der teaminternen Weisung, die es ihm erlaubte, Teamkollege Charles Leclerc zu überholen (Bild: KEYSTONE/EPA/DIEGO AZUBEL)
Die Fans von Lewis Hamilton erlebten in Schanghai den 75. Grand-Prix-Sieg ihres Idols mit (Bild: KEYSTONE/AP/ANDY WONG)
Kimi Räikkönen hat gut lachen. Er fuhr auch bei seinem dritten Einsatz für das Team Alfa Romeo in die Punkteränge (Bild: KEYSTONE/EPA/DIEGO AZUBEL)
Die Entscheidung fiel schon beim Start, als Lewis Hamilton den aus der Pole-Position ins Rennen gegangenen Teamkollegen Valtteri Bottas zu überholen vermochte (Bild: KEYSTONE/EPA/DIEGO AZUBEL)

Das 1000. Formel-1-Rennen war ein Fall für den Weltmeister (Bild: KEYSTONE/EPA/WU HONG)

(sda)

Hamilton siegte vor Teamkollege Valtteri Bottas, womit im dritten Rennen des Jahres der dritte Doppelerfolg der Fahrer von Mercedes Tatsache war. Hamilton seinerseits gewann den Grand Prix von China zum bereits sechsten Mal. Er löste damit Bottas auch als Führenden in der WM-Wertung ab.

Die Entscheidung führte Hamilton schon auf den ersten Metern herbei. Der Engländer passierte den aus der Pole-Position gestarteten Bottas und kontrollierte danach das Geschehen auf dem Shanghai International Circuit, auf dem Nico Rosberg vor sieben Jahren den ersten Sieg für das Team Mercedes nach der Rückkehr als selbstständige Equipe in die Formel 1 errungen hatte, auf souveräne Art.

Dritter wurde Sebastian Vettel im Ferrari. Am Ursprung des ersten Podestplatzes des Deutschen in der laufenden Saison stand ein nicht ganz nachvollziehbarer Entscheid am Kommandopult der Roten. Schon nach zehn Runden musste Charles Leclerc, der beim Start Vettel überholt hatte, auf Geheiss seiner Vorgesetzten seinen Stallgefährten passieren lassen. Den Monegassen kostete die Order einen zusätzlichen Platz. Er beendete das Rennen hinter dem Niederländer Max Verstappen im Red Bull als Fünfter.

Kimi Räikkönen gewann auch in seinem dritten Rennen für Alfa Romeo WM-Punkte. Der aus Position 13 gestartete Finne wurde Neunter. Antonio Giovinazzi dagegen hatte keine reellen Aussichten auf ein zählbares Ergebnis. Der Italiener, der Fünfzehnter wurde, musste aus der zweitletzten Position starten, nachdem er nicht hatte am Qualifying teilnehmen können. Die defekte Elektronik im Antriebsstrang hatte ihn daran gehindert.

Schanghai. Grand Prix von China. Das Schlussklassement: 1. Lewis Hamilton (GBR), Mercedes. 2. Valtteri Bottas (FIN), Mercedes, 6,552 zurück. 3. Sebastian Vettel (GER), Ferrari, 13,744. 4. Max Verstappen (NED), Red Bull-Honda, 27,627. 5. Charles Leclerc (MON), Ferrari, 31,276. 6. Pierre Gasly (FRA), Red Bull-Honda, 89,307. 7. eine Runde zurück: Daniel Ricciardo (AUS), Renault. 8. Sergio Perez (MEX), Racing Point-Mercedes. 9. Kimi Räikkönen (FIN), Alfa Romeo-Ferrari. 10. Alexander Albon (THA), Toro Rosso-Honda. 11. Romain Grosjean (FRA/SUI), Haas-Ferrari. Ferner: 15. Antonio Giovinazzi (ITA), Alfa Romeo-Ferrari. - 20 Fahrer gestartet, 17 klassiert.

WM-Stand (3/21). Fahrer: 1. Hamilton 68. 2. Bottas 62 (1)*. 3. Verstappen 39. 4. Vettel 37. 5. Leclerc 36 (1)*. 6. Gasly 13 (1)*. 7. Räikkönen 12. 8. Norris 8. 9. Magnussen 8. 10. Hülkenberg 6. 11. Ricciardo 6. 12. Perez 5. 13. Albon 3. 14. Stroll 2. 15. Kwjat 1. - Teams: 1. Mercedes 130 (1)*. 2. Ferrari 73 (1)*. 3. Red Bull-Honda 52 (1)*. 4. Renault 12. 5. Alfa Romeo-Ferrari 12. 6. McLaren-Renault 8. 7. Haas-Ferrari 8. 8. Racing Point-Mercedes 7. 9. Toro Rosso-Honda 4. - * 1 Zusatzpunkt für schnellste Runde im Rennen.