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Josef Ferstl triumphiert in Kitzbühel - wie einst der Papa

Mit einer Überraschung endet der Weltcup-Super-G in Kitzbühel. Der Deutsche Josef Ferstl gewinnt wie einst sein gleichnamiger Vater am Hahnenkamm.
Josef Ferstl kann es selber kaum glauben - Sieger in Kitzbühel (Bild: KEYSTONE/APA/APA/HERBERT NEUBAUER)

Josef Ferstl kann es selber kaum glauben - Sieger in Kitzbühel (Bild: KEYSTONE/APA/APA/HERBERT NEUBAUER)

(sda)

Ferstl senior hatte 1978 und 1979 in Kitzbühel zwei Abfahrtssiege gefeiert. Den Super-G gab es damals noch nicht. Ferstl junior siegte vor dem Franzosen Johan Clarey, derweil mit dem Italiener Dominik Paris der Topfavorit Dritter wurde. Für Ferstl war es der zweite Weltcupsieg, nachdem er letzten Winter in Val Gardena ähnlich überraschend gewonnen hatte - damals mit Nummer 2.

Diesmal legte der 30-jährige Oberbayer mit Nummer 1 eine Bestzeit vor, die unerwartet von niemandem geknackt werden konnte. Fünf weitere Athleten verloren zwar weniger als zwei Zehntel, doch Ferstl blieb bis zuletzt vorne. Johan Clarey, mit 38 Jahren einer der routiniertesten Fahrer im Feld, kam dem Deutschen bis auf 8 Hundertstel nahe und erreichte erstmals im Super-G das Podium. In der Abfahrt ist ihm das schon viermal gelungen, gewonnen hat er aber noch nie.

Die Schweizer verpassten die Top 10. Mauro Caviezel, Marco Odermatt und Thomas Tumler belegten die Ränge 14, 15 und 16. Für Caviezel, der nach dem Out von Aksel Lund Svindal gar die Chance besessen hatte, neuer Leader in der Disziplinen-Wertung zu werden, kam diese Platzierung genauso einer Enttäuschung gleich wie für Tumler. Odermatt indes durfte Platz 15 als weiteren Schritt nach vorne werten. Der 21-jährige Junioren-Weltmeister, der schon im Super-G von Bormio als Achter überrascht hatte, realisierte sein zweitbestes Resultat in dieser Disziplin.

Beat Feuz schied aus. Ihm wurde eine Welle nach dem Hausberg zum Verhängnis. Der Emmentaler, Achter bei der Zwischenzeit zuvor, verpasste danach ein Tor, kam aber glücklicherweise nicht zu Fall.

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