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Japanischer NOK-Präsident in Bestechungs-Affäre verwickelt?

Dem IOC droht ein neuer Skandal. Die Vergabe der Olympischen Spiele 2020 an Tokio steht unter Korruptionsverdacht. Im Brennpunkt steht Tsunekazu Takeda, der Präsident des Olympischen Komitees Japans.
Soll in eine Bestechungs-Affäre verwickelt sein: Tsunekazu Takeda (Bild: KEYSTONE/AP/ALASTAIR GRANT)

Soll in eine Bestechungs-Affäre verwickelt sein: Tsunekazu Takeda (Bild: KEYSTONE/AP/ALASTAIR GRANT)

(sda)

Dem Präsidenten des nationalen olympischen Komitees in Japan wird in Frankreich Korruption vorgeworfen. Der 71-jährige Tsunekazu Takeda soll bei der Vergabe der Olympischen Spiele 2020 an Tokio in eine Bestechungs-Affäre verwickelt gewesen sein. Justizquellen in Paris bestätigten am Freitag einen entsprechenden Bericht der Zeitung «Le Monde».

Die französische Justiz ermittelt bereits seit fast drei Jahren wegen mutmasslicher Korruption im Vorfeld der Olympiavergabe im Jahr 2013, bei der sich Tokio gegen Madrid und Istanbul durchgesetzt hatte. Es sollen Bestechungsgelder in Millionenhöhe geflossen sein.

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