Jakobsen nach Horror-Sturz: «Hatte Angst, nicht zu überleben»

Zwei Wochen nach seinem schlimmen Sturz bei der Polen-Rundfahrt spricht der niederländische Radprofi Fabio Jakobsen erstmals darüber.

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Erst eine Woche nach seinem Horror-Sturz konnte der niederländische Radprofi Fabio Jakobsen von Polen in seine Heimat geflogen werden

Erst eine Woche nach seinem Horror-Sturz konnte der niederländische Radprofi Fabio Jakobsen von Polen in seine Heimat geflogen werden

KEYSTONE/EPA/Andrzej Grygiel
(sda/dpa)

In der ersten öffentlichen Stellungnahme äussert sich Jakobsen über seine Todesängste und kündigt eine lange Regenerationszeit an. «Es war eine schwierige, dunkle Zeit auf der Intensivstation, in der ich Angst hatte, nicht zu überleben», sagte Jakobsen in einer Teammitteilung. Die Ärzte und Pfleger hätten sein Leben gerettet. «Dafür bin ich extrem dankbar.»

Jakobsen befindet sich inzwischen wieder daheim, er könne Schritt für Schritt wieder unabhängiger leben. «In den kommenden Wochen und Monaten werde ich mich mehreren Operationen und Behandlungen unterziehen, um die Gesichtsverletzungen zu beheben», sagte der Sprinter.

Jakobsen war am 5. August im Zielsprint der 1. Etappe der Polen-Rundfahrt bei hoher Geschwindigkeit in die Absperrgitter gekracht und regungslos liegen geblieben. Der 23-Jährige war von seinem Landsmann Dylan Groenewegen abgedrängt worden. Nach einer fünfstündigen Operation musste er zunächst in ein künstliches Koma versetzt werden.