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HSV trotz Sieg erstmals abgestiegen

Nach 55 Saisons in der Elite muss das Gründungsmitglied Hamburger SV die Bundesliga verlassen. Auch ein 2:1-Sieg im letzten Spiel kann den ersten Abstieg aus der Bundesliga nicht verhindern.
Ende der Bundesliga-Tradition: Der HSV (mit Bobby Wood) steigt erstmals ab (Bild: KEYSTONE/AP/MICHAEL SOHN)

Ende der Bundesliga-Tradition: Der HSV (mit Bobby Wood) steigt erstmals ab (Bild: KEYSTONE/AP/MICHAEL SOHN)

(sda)

Zweimal in den letzten vier Jahren war der HSV dem Abstieg in der Relegation entkommen, nun erwischte es den sechsmaligen Meister. Weil der direkte Konkurrent Wolfsburg mit dem 3:1 gegen das bereits als Absteiger festgestandene Köln seinen ersten Heimsieg in diesem Jahr feierte, stand der HSV auf verlorenem Posten. Der 2:1-Sieg gegen Mönchengladbach zum Saisonabschluss nützte nichts mehr.

Aaron Hunt verwertete in der 11. Minute einen von Denis Zakaria verschuldeten Handspenalty und nachdem Josip Drmic mit seinem vierten Saisontreffer das 1:1 erzielt hatte, sorgte Lewis Holtby in der 63. Minute mit seinem Treffer für den 746. Sieg der Hamburger im 1866. Bundesliga-Spiel.

Wann der HSV das nächste Mal in der 1. Bundesliga spielt, steht in den Sternen. Doch dass er viele Argumente für eine rasche Rückkehr in die höchste Liga hat, bewies der ehemalige "Bundesliga-Dino" in den letzten Tagen und Wochen. Die Fans hielten dem Klub auch in der schwierigen Zeit die Treue, waren trotz der fast unlösbaren Aufgabe in der Schlussrunde positiv eingestellt und unterstützten die Mannschaft gegen Mönchengladbach lautstark. Erst in der Nachspielzeit brachten einige der 57'000 Anhänger im Stadion mit Feuerwerkskörpern ihren Frust zum Ausdruck und sorgten für einen knapp viertelstündigen Unterbruch.

Die benötigte Schützenhilfe erhielt Hamburg am letzten Spieltag nicht. Die Kölner wehrten sich in Wolfsburg zwar nach Kräften, gingen aber trotzdem deutlich mit 1:4 unter. Für die Wolfsburger geht die Saison wie im Vorjahr mit der Relegation zu Ende. Am Donnerstag und am Pfingstmontag spielen sie gegen den Dritten der 2. Bundesliga, Holstein Kiel, um den Verbleib in der höchsten Liga. Freiburg sicherte sich diesen durch einen 2:0-Heimsieg gegen Augsburg und blieb so auf dem 15. Platz.

Dortmund und Hoffenheim in der Champions League

Im Rennen um die zwei noch offenen Plätze in der Champions League hatten Hoffenheim und Dortmund das bessere Ende für sich. Bayer Leverkusen (3:2 gegen Hannover) muss sich wie RB Leipzig (6:2 bei Hertha Berlin) mit der Europa League begnügen. Hoffenheim sicherte sich den Millionen-Jackpot auf überzeugende Art mit dem 3:1-Heimsieg gegen Dortmund. Der zum letzten Mal von Peter Stöger betreute BVB stand zwischenzeitlich nur zwei Treffer davon entfernt, aus den Top 4 zu fallen. Zum Nervenspiel der Dortmunder trug auch Roman Bürki seinen Teil bei. Der Schweizer Goalie verschuldete das 0:1 mit einer ungenügenden Ballannahme und einem schwachen Befreiungsschlag ein.

Die anderen zwei deutschen Champions-League-Teilnehmer standen mit Schalke 04 und Bayern München bereits vor der letzten Runde fest. Die Münchner durften nach dem letzten Saisonspiel die Meisterschale entgegen nehmen. Die Einstimmung auf die Party misslang ihnen aber komplett. Sie gingen daheim gegen Stuttgart mit 1:4 unter. Zuvor war Bayern München über zwei Jahre und 38 Partien lang in der Bundesliga daheim ungeschlagen geblieben. Für Stuttgart kann der Sieg Gold wert sein: Wenn Bayern München am nächsten Samstag den Cupfinal gegen Eintracht Frankfurt gewinnt, rücken die Schwaben auf einen Europa-League-Platz vor.

Telegramme und Rangliste:

Hertha Berlin - RB Leipzig 2:6 (1:3). - 60'502 Zuschauer. - Tore: 2. Upamecano 0:1. 4. Ibisevic 1:1. 8. Lookman 1:2. 22. Augustin 1:3. 49. Werner 1:4. 55. Augustin 1:5. 64. Kalou 2:5. 82. Bruma 2:6. - Bemerkungen: Hertha Berlin mit Lustenberger (bis 67.). Leipzig ohne Mvogo (Ersatz).

Freiburg - Augsburg 2:0 (0:0). - 24'000 Zuschauer. - Tore: 50. Höfler 1:0. 66. Kleindienst 2:0. - Bemerkungen: Freiburg ohne Sierro (nicht im Aufgebot). Augsburg ohne Hitz (nicht im Aufgebot).

Schalke - Eintracht Frankfurt 1:0 (1:0). - 60'000 Zuschauer. - Tor: 26. Burgstaller 1:0. - Bemerkungen: Schalke ohne Embolo (verletzt). Eintracht Frankfurt mit Fernandes (bis 46.).

Hamburg - Mönchengladbach 2:1 (1:1). - 57'000 Zuschauer. - Tore: 11. Hunt (Handspenalty) 1:0. 28. Drmic 1:1. 63. Holtby 2:1. - Bemerkungen: Mönchengladbach mit Sommer, Elvedi, Drmic und Zakaria (bis 57.). 71. Gelb-Rote Karte gegen Shou Wood (Hamburg).

Leverkusen - Hannover 3:2 (2:0). - 30'210 Zuschauer. - Tore: 3. Alario 1:0. 18. Alario 2:0. 56. Brandt 3:0. 91. Füllkrug 3:1. 94. Harnik 3:2. - Bemerkungen: Hannover ohne Schwegler (verletzt). 6. Wendell (Leverkusen) verschiesst Foulpenalty.

Mainz - Bremen 1:2 (1:1). - 34'000 Zuschauer. - Tore: 12. Gbamin 1:0. 23. Kainz 1:1. 79. Gebre Selassie 1:2.

Bayern München - Stuttgart 1:4 (1:2). - 75'000 Zuschauer. - Tore: 6. Ginczek 0:1. 21. Tolisso 1:1. 42. Donis 1:2. 52. Akolo 1:3. 55. Ginczek 1:4.

Hoffenheim - Dortmund 3:1 (1:0). - 30'150 Zuschauer. - Tore: 26. Kramaric 1:0. 58. Reus 1:1. 63. Szalai 2:1. 73. Kaderabek 3:1. - Bemerkungen: Hoffenheim mit Zuber (bis 65.), ohne Kobel (Ersatz). Dortmund mit Bürki (bis 94.) und Akanji.

Wolfsburg - Köln 4:1 (1:1). - 26'112 Zuschauer. - Tore: 1. (0:41) Guilavogui 1:0. 32. Hector 1:1. 54. Origi 2:1. 71. Knoche 3:1. 91. Brekalo 4:1. - Bemerkungen: Wolfsburg mit Steffen (bis 71.).

Rangliste: 1. Bayern München 34/84. 2. Schalke 04 34/63. 3. Hoffenheim 34/55. 4. Borussia Dortmund 34/55. 5. Bayer Leverkusen 34/55. 6. RB Leipzig 34/53. 7. VfB Stuttgart 34/51. 8. Eintracht Frankfurt 34/49. 9. Borussia Mönchengladbach 34/47. 10. Hertha Berlin 34/43. 11. Werder Bremen 34/42. 12. Augsburg 34/41. 13. Hannover 96 34/39. 14. Mainz 05 34/36. 15. SC Freiburg 34/36. 16. Wolfsburg 34/33. 17. Hamburger SV 34/31. 18. 1. FC Köln 34/22.

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