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HC Thurgau gegen Visp zu schwach im Slot

Der HC Thurgau verliert das Heimspiel gegen den EHC Visp unerwartet hoch mit 0:7.
Thomas Werner
Sinnbildlich für das Resultat: kein Durchkommen für die Thurgauer. (Bild: Mario Gaccioli)

Sinnbildlich für das Resultat: kein Durchkommen für die Thurgauer. (Bild: Mario Gaccioli)

Visp war vergangene Saison einer der Lieblingsgegner des HCT. Drei Siege gelangen der Mannschaft von Trainer Stefan Mair in den vier Vergleichen mit den Wallisern. Diese Bilanz konnten die Ostschweizer allerdings nicht weiter verbessern.

Die Walliser nutzten das Momentum im Startdrittel konsequent. Mit den souveränen Erfolgen gegen Olten (5:2) und Winterthur (9:2) im Rücken begannen die Walliser selbstbewusst und liessen den Thurgauern von Beginn an kaum Raum zur Entfaltung. Dem Heimteam bot sich zwar im ersten Powerplay nach sechs Minuten die Gelegenheit dieses viel zitierte Momentum auf seine Seite zu zwingen. Die Chance wurde verpasst. Dies obwohl sich die Thurgauer nach schwachem Start in den letzten 40 Sekunden des Überzahlspiels beste Möglichkeiten zum 1:0 erspielten. Visp-Goalie Reto Lory zeigte sich aber auf der Höhe seiner Aufgabe.

Walliser weiter in Torlaune

Besser machten es die Gäste in ihrem ersten Powerplay. Sandro Brügger nutzte seine Freiheiten vor Thurgau-Goalie Nicola Aeberhard kaltblütig (12.). Dann zeigte Visps Topformation, wie man’s aus dem Spiel heraus macht. Mark van Guilder schloss eine Traumkombination mit dem 0:2 (17.) ab. Beim 9:2-Erfolg gegen Winterthur hatte der 35-jährige Amerikaner vier Tore erzielt und zusammen mit seinen Sturmpartnern Troy Josephs und Thomas Dolana insgesamt 16 Skorerpunkte zusammengetragen.

Solchen Werten hatte das Heimteam nichts entgegenzusetzen. Weil die Thurgauer sowohl im gegnerischen als auch im eigenen Slot an diesem Tag dem Gegner nicht Paroli bieten konnten, nahm das Resultat am Ende ein unerwartetes Ausmass an. Visps erster Sieg in Weinfelden seit fast genau zwei Jahren stand praktisch in der 22. Minute fest, als Fadri Riatsch auf 0:3 erhöhte.

Am Schluss die Konzentration verloren

Knapp zehn Minuten lang konnte sich das Heimteam danach aufraffen, nochmals ernsthaft dagegenzuhalten. 10:3 lautete in dieser Phase das Schussverhältnis zugunsten der Thurgauer. Wirklich in Gefahr bringen konnten sie dabei Goalie Lory allerdings nicht. Zu unplatziert waren ihre Abschlüsse. Angesichts dieser Erfolglosigkeit verloren die Thurgauer vollends ihre Konzentration, was Visp schonungslos ausnutzte.

Thurgau – Visp 0:7 (0:2, 0:3 , 0:2)

Güttingersreuti, Weinfelden – 1419 Zuschauer – SR Hendry/Boujon; Betschart/Haag.

Tore: 12. Brügger (Wiedmer, Ranov/Ausschluss Frei) 0:1. 17. Van Guilder (Jospehs, Dolana) 0:2. 22. Riatsch (Brügger, Hofstetter) 0:3. 36. Spinell (Camperchioli) 0:4. 38. Van Guilder (Steiner) 0:5. 55. Ranov (Ritz, Furrer/Ausschlüsse Conner Jones, van Guilder) 0:6. 59. Josephs (Dolana, Brantscgen/Ausschlüsse Connor Jones, Kellen Jones, Camperchioli) 0:7.

Strafen: 4-mal 2 Minuten gegen Thurgau, 6-mal 2 Minuten gegen Visp.

Thurgau: Aeberhard; Parati, Seiler; Collenberg, Scheidegger; Wildhaber, Steinauer; Engeler; Hobi, Connor Jones, Kellen Jones; Altorfer, Rundqvist, Janik Loosli; Michael Loosli, Brändli, Merola; Niedermann, Hollenstein, Frei; Moser.

Visp: Lory; Camperchioli, Heynen; Wiedmer, Nater; Steiner, Furrer; Zeiter, Brantschen; Josephs, Van Guilder, Dolana; Burgener, Ritz, Ranov; Riatsch, Brügger, Hofstetter; Spinell, Achermann, Petrig.

Bemerkungen: Thurgau ohne Fechtig, Moosmann (beide verletzt), Dufner, Rehak (beide Rapperswil-Jona) Kellenberger (überzählig), Zanzi, Huber und Schnetzer (Farmteam); Visp ohne Berger, Haberstich (beide verletzt) und Haueter (überzählig).

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