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Hattrick von Frey, Flops von Brecher

Sion gibt beim FC Zürich einen sicher geglaubten Sieg noch aus der Hand. Die Walliser führen in Überzahl 2:0, müssen sich am Ende aber mit einem 3:3 begnügen und können sich damit glücklich schätzen.
Michael Frey war der Mann des Spiels beim 3:3 zwischen Zürich und Sion und erzielte drei Treffer (Bild: KEYSTONE/WALTER BIERI)

Michael Frey war der Mann des Spiels beim 3:3 zwischen Zürich und Sion und erzielte drei Treffer (Bild: KEYSTONE/WALTER BIERI)

(sda)

Sion gibt beim FC Zürich einen sicher geglaubten Sieg noch aus der Hand. Die Walliser führen in Überzahl 2:0, müssen sich am Ende aber mit einem 3:3 begnügen und können sich damit glücklich schätzen.

Ein schwerer Lapsus von Yanick Brecher verhinderte im Letzigrund die komplette Wende. Der FCZ-Keeper wollte in der 74. Minute einen missglückten Abschluss von Anto Grgic mit dem Fuss stoppen, dabei flutschte ihm der Ball unter den Füssen durch zum 3:3 ins Tor. Es war dies die letzte Szene einer verrückten Viertelstunde, in welcher Michael Frey mit drei Treffern innert 13 Minuten vom 0:2 zum 3:2 das Geschehen zunächst komplett auf den Kopf gestellt hatte.

Die im Abstiegskampf steckenden Sittener müssen sich vor allem deshalb ärgern, weil sie eine Stunde lang wie der sichere Gewinner aussahen und den Siegtreffer in den Schlussminuten mehrmals verpassten. Jan Bamert, Zürcher in Walliser Diensten, hatte die Gäste nach einem Corner von Anto Grgic früh in Führung geköpfelt (7. Minute). Auch sonst liefen die Dinge zunächst für Sion. Nach einer halben Stunde wurde FCZ-Verteidiger Rasmus Thelander wegen einer streng ausgelegten Notbremse an Cunha vom Platz gestellt, in der 56. Minute erzielte Bastien Toma das vermeintlich vorentscheidende 2:0.

Freude bereitete der ungeahnte Verlauf nebst den neutralen Betrachtern auch den Spielern von Lausanne-Sport. Ihr Rückstand auf Sion, den Tabellenvorletzten, wuchs in der fünftletzten Runde statt auf vier nur auf zwei Punkte an. Der schnellste lupenreine Hattrick war Freys Triplette übrigens nicht. 2003 hatte Servettes Mohamed Kader innert sechs Minuten dreifach getroffen, zudem war Goran Karanovic zweimal für den FC St. Gallen schneller.

Zürich - Sion 3:3 (0:1)

9061 Zuschauer. - SR Bieri. - Tore: 7. Bamert (Corner Grgic) 0:1. 56. Toma 0:2. 59. Frey (Dwamena) 1:2. 61. Frey 2:2. 72. Frey 3:2. 74. Grgic 3:3.

Zürich: Brecher; Thelander, Palsson, Brunner; Rüegg; Winter (46. Marchesano), Domgjoni, Aliu (84. Rohner), Pa Modou; Dwamena (79. Kryeziu), Frey.

Sion: Fickentscher; Maceiras, Bamert, Neitzke, Lenjani (88. Angha); Kouassi; Schneuwly, Toma, Grgic (85. Succar), Adryan (71. Pinga); Cunha.

Bemerkungen: Zürich ohne Alesevic, Bangura, Kempter, Maouche, Nef, Schättin und Schönbächler (alle verletzt), Sion ohne Kasami (gesperrt), Carlitos, Cümart, Kukeli, Mitrjuschkin, Ucan und Zock (alle verletzt). 29. Rote Karte gegen Thelander (Notbremse). 77. Pfostenschuss Bamert. Verwarnungen: 34. Kouassi (Foul). 62. Frey (Unsportlichkeit). 75. Maceiras (Foul).

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