Gottéron siegt zum dritten Mal in Serie

Fribourg-Gottéron kommt mit dem Trainerduo Christian Dubé/Sean Simpson langsam in Fahrt. Beim spät herausgespielten 4:0 in Zug resultiert der dritte Sieg in Serie.

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Zugs Yannick-Lennart Albrecht (links) kann Gottérons Goalie Reto Berra nicht bezwingen (Bild: KEYSTONE/ALEXANDRA WEY)

Zugs Yannick-Lennart Albrecht (links) kann Gottérons Goalie Reto Berra nicht bezwingen (Bild: KEYSTONE/ALEXANDRA WEY)

(sda)

Sean Simpson hat beste Erinnerungen an Zug. 1998 hatte er die Innerschweizer als Chefcoach zum bislang einzigen Meistertitel der Vereinsgeschichte geführt. Auch am Freitag konnte er am Freitag in Zug feiern. Der Berater, Assistenzcoach oder was auch immer seine genaue Funktion neben Sportchef Christian Dubé ist sah ein defensiv solides Team, das in den letzten acht Minuten das Glück auf seine Seite zwang.

52 Minuten lang hatte Reto Berra, dem am Ende mit 38 abgewehrten Schüssen sein erster Saison-Shutout gelang, die Zuger Angreifer zur Verzweiflung gebracht, dann markierte Verteidiger Benjamin Chavaillaz mit seinem ersten Saisontor den entscheidenden Treffer. Samuel Walser und Killian Mottet erhöhten in den fünf Minuten auf 3:0, PostFinance-Topskorer Ryan Gunderson traf noch ins leere Tor.

Während Fribourg erstmals in dieser Saison drei Spiele in Folge gewann, kann der Transfersieger und Meisterkandidat Zug sein Potenzial weiterhin nicht wie gewünscht abrufen. Aus den letzten vier Partien resultierte nur ein Sieg - und am Samstag reist man zum erst recht kriselnden Meister Bern.

Telegramm

Zug - Fribourg-Gottéron 0:4 (0:0, 0:0, 0:4)

7200 Zuschauer (ausverkauft). - SR Stricker/Urban, Altmann/Wolf. - Tore: 53. Chavaillaz (Stalberg, Abplanalp) 0:1. 56. Walser Vauclair, Lhotak) 0:2. 58. (57:20) Mottet (Desharnais, Gunderson/Ausschlüsse Diaz, Genoni) 0:3. 59. (58:09) Gunderson (Stalberg/Ausschlüsse Genoni; Schmutz) 0:4 (ins leere Tor). - Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Zug, 5mal 2 Minuten gegen Fribourg. - PostFinance-Topskorer: Hofmann; Gunderson.

Zug: Genoni; Diaz, Morant; Schlumpf, Alatalo; Zryd, Zgraggen; Stadler; Klingberg, Lindberg, McIntyre; Martschini, Kovar, Hofmann; Simion, Leuenberger, Bachofner; Langenegger, Albrecht, Zehnder.

Fribourg-Gottéron: Berra; Gunderson, Stalder; Kamerzin, Furrer; Abplanalp, Chavaillaz; Marti; Rossi, Schmutz, Stalberg; Brodin, Desharnais, Mottet; Vauclair, Walser, Lhotak; Lauper, Schmid.

Bemerkungen: Zug ohne Schnyder, Thorell und Senteler. Fribourg ohne Bykow, Sprunger, Marchon und Forrer (alle verletzt). Lattenschuss Schlumpf (23.). Zug von 57:28 bis 58:09 ohne Torhüter.