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Golubic bringt die Schweiz 2:0 in Führung

Das Schweizer Fed-Cup-Team führt in der Weltgruppe II gegen Italien in Biel mit 2:0 und braucht aus den drei Spielen vom Sonntag noch einen Sieg, um in die Aufstiegs-Playoffs einzuziehen.
Kämpferisch, intelligent und abgeklärt: Viktorija Golubic gelang gegen Italien die Überraschung (Bild: KEYSTONE/ANTHONY ANEX)

Kämpferisch, intelligent und abgeklärt: Viktorija Golubic gelang gegen Italien die Überraschung (Bild: KEYSTONE/ANTHONY ANEX)

(sda)

Grosse Figur in der Swiss Tennis Arena war Viktorija Golubic (WTA 101) . Die 26-jährige Zürcherin rechtfertigte das Vertrauen von Captain Heinz Günthardt und schaffte mit einem 6:4, 2:6, 6:4-Sieg gegen die Wimbledon-Viertelfinalistin Camila Giorgi (WTA 28) die Überraschung des ersten Tages. Mit einer geschickten Taktik nützte Golubic die vielen Fehler der unberechenbaren Italienerin.

Zudem behielt sie in den entscheidenden Momenten die Nerven. Im ersten Satz wendete Golubic das Blatt nach einem 1:4-Rückstand. Im dritten Durchgang gab sie zwar einen 5:1-Vorsprung, fast noch aus der Hand. Bei 5:4 wehrte Golubic aber zwei Breakbälle ab, ehe sie nach knapp zweieinviertel Stunden ihren ersten Matchball nützte.

«Man weiss, dass sie minutenlang jede Linie treffen kann», erklärte die Zürcherin. «Aber man weiss auch, dass der Sturm vorbeiziehen wird.» Der Schlüssel gegen Giorgi sei es, selber aktiv zu bleiben, fügte Günthardt hinzu. Und dies gelang Golubic hervorragend. «Ich habe es geschafft, auf meine Chance zu warten und mein Niveau zu verbessern, als es zählte», freute sie sich.

Bencic behielt die Nerven

Zuvor hatte Belinda Bencic (WTA 24) ihre Pflicht mit einem 6:2, 7:5-Sieg gegen Sara Errani (WTA 124) souverän erfüllt. Die 21-jährige Ostschweizerin kam nur einmal kurz ins Zittern, als sie die French-Open-Finalistin von 2012, die zuletzt eine zehnmonatige Dopingsperre absass, im zweiten Satz nach einer 5:2-Führung noch einmal herankommen liess. Nach dem kurzen Umweg machte sie aber nach 1:19 Stunden den Sack zu.

Von Nervosität wollte Bencic nichts wissen. «Sie hat in dieser Phase im zweiten Satz einfach plötzlich viel besser gespielt. Doch es ist mir gelungen, ruhig zu bleiben.» Sie verfügt aktuell nach einer Saisonvorbereitung ohne Verletzungssorgen und einem guten Start ins Jahr über das nötige Selbstvertrauen. Und Bencic konnte auch die grosse Schwäche der zehn Jahre älteren Errani zählen: deren Aufschlag. Der Schweizerin gelangen nicht weniger als sieben Breaks.

Am Sonntag stehen nochmals zwei Einzel sowie ein Doppel im Programm. Die Schweizerinnen brauchen nur noch einen Sieg aus diesen drei Spielen, um sich für die Playoffs um den Aufstieg in die Weltgruppe I der acht besten Nationen zu qualifizieren. Den Auftakt macht um 12 Uhr Bencic gegen Giorgi. «Sie wird morgen besser spielen», versprach - oder hoffte - Italiens Captain Tathiana Garbin.

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