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Gmelin und Rol/Merz gewinnen EM-Vorläufe

Die Aushängeschilder im Schweizer Team bringen die Vorläufe der Ruder-Europameisterschaften auf dem Rotsee in Luzern souverän hinter sich und stehen in den Halbfinals vom Samstag.
Titelverteidigerin Jeannin Gmelin feierte im Vorlauf einen ungefährdeten Sieg (Bild: KEYSTONE/ALEXANDRA WEY)

Titelverteidigerin Jeannin Gmelin feierte im Vorlauf einen ungefährdeten Sieg (Bild: KEYSTONE/ALEXANDRA WEY)

(sda)

Zu Siegen kamen Skifferin Jeannine Gmelin und der Leichtgewichts-Doppelzweier der Frauen mit Frédérique Rol und Patricia Merz. Gmelin distanzierte die zweitplatzierte Dänin Fie Udby Erichsen um 4,3 Sekunden. «Ich ging nicht mit zu hohen Erwartungen ins Rennen», sagte die Titelverteidigerin. «Ich wollte einfach mein Ding durchziehen, und das gelang mir sehr gut.»

Gmelin hat mittlerweile ein Niveau, das es ihr erlaubt, den Vorlauf etwas lockerer anzugehen. Die Weltmeisterin von 2017 und letztjährige WM-Zweite wollte primär den Halbfinal erreichen (Top 2), die Zeit war zweitrangig. Das erklärt, warum die Vorlaufbeste, die Österreicherin Magdalena Lobnig, beinahe sechs Sekunden schneller war.

Für das entscheidende Wochenende ist Gmelin zuversichtlich: «Ich bin sehr gut vorbereitet. Das Wichtigste ist, dass ich in den letzten zwei, drei Wochen die Freude am Rudern wieder gefunden habe. Das ist für mich ein zentraler Punkt, um erfolgreich zu sein.» Die Freude ging deshalb verloren, weil sie Querelen mit dem Verband hatte. Seit Februar trainiert sie in einem Privatteam unter der Leitung des Ende Januar als Frauen-Nationaltrainer entlassenen Robin Dowell.

Ein Rennen nach Plan bei Rol/Merz

Mehr ans Limit gingen Rol/Merz, die vor einem Jahr EM-Bronze geholt hatten. Bei Streckenhälfte nach 1000 m noch hinter Imogen Grant/Eleanor Piggott liegend, passierten sie die Ziellinie mit einem Vorsprung von 1,03 Sekunden auf die Britinnen. «Das Rennen verlief nach Plan», sagte Merz. «Der Streckenschlag ist gut, und wenn wir etwas ansagten, funktionierte es.»

Nicht restlos zufrieden war Barnabé Delarze, der sich im Doppelzweier mit Roman Röösli um 36 Hundertstelsekunden den Briten John Collins/Graeme Thomas geschlagen geben musste. Bei einem so knappen Rückstand sei es nervig zu verlieren, erklärte Delarze. «Nach einer guten ersten Streckenhälfte waren wir auf der zweiten nicht ganz so entschlossen. Für den Halbfinal und den Final haben wir noch ein paar Joker in der Tasche.» Schliesslich soll es wie an der letztjährigen WM (Silber) zu einer Medaille reichen.

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