Gisin erstmals auf Slalom-Podest – Shiffrin erneut siegreich

Podestpremiere für Michelle Gisin im Slalom: Die 26-jährige Obwaldnerin wird beim Weltcup-Slalom im österreichischen Lienz Dritte hinter Dominatorin Mikaela Shiffrin und der Slowakin Petra Vlhova.

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Michelle Gisin umarmt Siegerin Mikaela Shiffrin
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Wendy Holdener im Ziel nach ihrem Einfädler im zweiten Lauf
Michelle Gisin freut sich nach ihrem gelungenen zweiten Slalom-Lauf in Lienz
Petra Vlhova (links), Siegerin Mikaela Shiffrin und rechts daneben Michelle Gisin, die ihren ersten Podestplatz in einem Weltcup-Slalom erreichte
Die 21-jährige Urnerin Aline Danioth freute sich über ihren 7. Platz - ihr bislang bestes Ergebnis im Weltcup
Mélanie Meillard schied bei ihrem Comeback nach rund 23 Fahrsekunden aus

Michelle Gisin umarmt Siegerin Mikaela Shiffrin

KEYSTONE/AP/GB
(sda)

Michelle Gisin durfte sich beim Slalom in Lienz über ihren ersten Weltcup-Podestplatz in dieser Disziplin freuen. Die 26-jährige Engelbergerin, nach dem ersten Lauf Achte, gelang am Nachmittag eine Verbesserung um fünf Positionen. Auf die überlegene Siegerin büsste Gisin, deren Slalom-Bestresultat zuvor ein 5. Platz gewesen war (im November 2018 in Killington), 1,72 Sekunden ein.

43. Sieg in einem Slalom

Shiffrin, die tags zuvor auch schon den Riesenslalom für sich entschieden hatte, sicherte sich ihren 64. Weltcupsieg, den 43. in einem Slalom, mit 61 Hundertsteln Vorsprung vor Vlhova.

Aline Danioth machte im zweiten Durchgang ebenfalls fünf Plätze gut und wurde mit 2,47 Sekunden Rückstand Siebente. Damit erreichte die zweifache Junioren-Weltmeisterin in der Kombination (2016, 2018) ihr bestes Ergebnis im Weltcup. Die 21-jährige Urnerin war Anfang Januar in Flachau Zehnte geworden.

Wieder Einfädler von Holdener

Hingegen für Wendy Holdener gab es in ihrer Spezialdisziplin den zweiten Nuller in Folge. Die Schwyzerin, zur Halbzeit unmittelbar vor Teamkollegin Gisin Siebente, fädelte wie zuletzt Anfang Dezember in Killington im zweiten Lauf ein. Ohne das Malheur wäre Holdener, die ihre Fahrt bis ins Ziel fortsetzte, vor Gisin Dritte geworden.

Mélanie Meillard schied bei ihrem Comeback nach 23 Fahrsekunden aus. Die 21-jährige Walliserin hatte zuvor wegen einer Knieverletzung seit Ende Januar 2018 kein Rennen mehr bestreiten können. Elena Stoffel und Charlotte Chable - sie nach einem grossen Fehler kurz vor dem Ziel - verpassten den Vorstoss in den Finaldurchgang.