Gilardoni und die gestiegenen Erwartungen

Am Freitag eröffnen die Skeletonfahrer das Weltcup-Wochenende im Olympia-Bobrun von St. Moritz. Marina Gilardoni scheint bereit für einen Spitzenplatz.

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Marina Gilardoni springt nach dem Anschieben auf den Schlitten.

Marina Gilardoni springt nach dem Anschieben auf den Schlitten.

KEYSTONE/URF
(sda)

Nach drei mehrheitlich von Verletzungsproblemen geprägten Saisons hat Marina Gilardoni in diesem Winter den Anschluss an die Weltspitze wieder gefunden. Der 4. Platz in La Plagne und der 5. Rang in Winterberg waren die besten Resultate seit drei Jahren. Zuletzt harzte es in Innsbruck (10.) und Königssee (11.) allerdings ein wenig.

«Ich litt zwei Wochen unter einem Magen-Darm-Virus», hat die 32-jährige St. Gallerin eine Erklärung. «Zudem konnte ich mich mit der Bahn in Innsbruck noch nie anfreunden. In Königssee habe ich mir auch etwas zu viel Druck gemacht.» Mit den guten Resultaten stiegen eben die eigenen Erwartungen.

Nun ist aber alles wieder im grünen Bereich. Gilardoni ist zu hundert Prozent fit, und die Trainings verliefen gut, auch «wenn ich noch das eine oder andere verbessern will». In St. Moritz stand sie in ihrem besten Winter 2016 bereits einmal auf dem Podest. Der damalige 3. Platz bedeutete gleich auch die EM-Bronzemedaille. Diesmal geht es «nur» um Weltcup-Punkte.