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Gerd Müller: Schrecken eines Tessiner Goalies

Gerd Müller, die deutsche Tormaschine im Weltfussball, trifft an der WM 1970 in Mexiko zehnmal.
Ein gewohntes Bild: Gerd Müller jubelt über ein Tor (Bild: KEYSTONE/STR)

Ein gewohntes Bild: Gerd Müller jubelt über ein Tor (Bild: KEYSTONE/STR)

(sda)

Von einem der Tore existiert eine berühmt gewordene Sportfotografie. Sie zeigt Müller, der in der Luft hängt und mit einer Art Scherenschlag auf den Ball drischt. Sie zeigt auch Peter Bonetti. Beim Betrachten wird einem nicht ganz klar, ob Englands Goalie die Arme vor Oberkörper und Gesicht hält, um die Direktabnahme abzuwehren oder sich vor dem Geschoss zu schützen.

Ausrichten konnte Bonetti, der damals 29-jährige Sprössling von eingewanderten Tessiner Eltern, nicht das Geringste. Müller erzielte mit dem Scherenschlag etwa in der Hälfte der Verlängerung des Viertelfinals das 3:2 für Deutschland, nachdem Uwe Seeler mit dem noch bekannter gewordenen Rückwärtskopfball in der regulären Spielzeit ausgeglichen hatte.

Gerd Müller hatte nach dem gnadenlosen Akt vor Bonetti in Mexiko noch zwei Tore auf Lager. Mir diesen stellte er einen seiner Rekorde auf. Er ist bis heute der einzige Spieler, der in der Verlängerung eines WM-Spiels zwei Tore erzielte und den Match verlor. Es passierte im unvergesslichen Halbfinal Italien - Deutschland (4:3, 1:1 nach 90 Minuten).

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