Georgien und Nordmazedonien mit Chance auf erste EM-Teilnahme

Nordmazedonien und Georgien trennt noch ein Sieg von der ersten Teilnahme an einer Europameisterschaft. Im Direktduell kämpfen die Nationen heute um eines der vier verbliebenen Tickets für die EM.

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Der ehemalige Luganesi Ezgjan Alioski kann sich in Nordmazedonien heute Abend unsterblich machen - wenn er das Team zur ersten EM-Teilnahme der Geschichte führt

Der ehemalige Luganesi Ezgjan Alioski kann sich in Nordmazedonien heute Abend unsterblich machen - wenn er das Team zur ersten EM-Teilnahme der Geschichte führt

KEYSTONE/EPA/GEORGI LICOVSKI
(sda)

Sowohl Nordmazedonien mit dem 37-jährigen Altstar Goran Pandev und dem Ex-Luganese Ezgjan Alioski als auch Georgien profitieren von der neu geschaffenen Möglichkeit, sich über die Nations League für die auf 32 Mannschaften aufgestockte EM-Endrunde zu qualifizieren.

Und sie kennen sich bereits. Die beiden Länder belegten in der Gruppe 2 der Liga C punktgleich die Ränge 1 (Nordmazedonien) und 2. Beide Direktduelle gingen 1:1 aus. Der Sieger des Duells wird an der Endrunde die Gruppe mit den Niederlanden, der Ukraine und Österreich komplettieren.

Die drei weiteren Partien lauten Serbien - Schottland (in Belgrad), Nordirland - Slowakei (in Belfast) und Ungarn - Island (in Budapest). Mit Djordje Nikolic (Basel/Serbien) und Akos Kecskes (Lugano/Ungarn) sind zwei Super-League-Spieler aufgeboten. Beide warten noch auf ihren ersten Einsatz im A-Nationalteam. Kecskes käme mit Ungarn in die Hammergruppe mit Deutschland, Frankreich und Portugal und könnte mindestens einen Gegner in Budapest empfangen.