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Gary Lineker: Der Übername war Programm

Gary Goal genügt. Der Nickname ist Programm, Lineker ein Garant für Tore. Er hat statistisch in jedem zweiten Spiel mit der englischen Nationalmannschaft getroffen.
Dreht nach dem 3:0 gegen Paraguay an der WM 1986 jubelnd ab: Gary Lineker (Bild: KEYSTONE/AP/BOB DEAR)

Dreht nach dem 3:0 gegen Paraguay an der WM 1986 jubelnd ab: Gary Lineker (Bild: KEYSTONE/AP/BOB DEAR)

(sda)

1986 stand der beste Turnierschütze allerdings im mexikanischen Schatten einer Ikone: Diego Armando Maradona trickste alle aus.

Linekers 1:2 im Viertelfinal vor 114'580 nassgeschwitzten Zuschauern im Azteken-Stadion kam erst in der 81. Minute und zu spät. Die Three Lions zogen schwer geschlagen und frustriert vom Platz. Ihre enorme Qualität reichte nicht, Maradona war nicht zu stoppen. Dass er beim Tor vor dem Jahrhundert-Solo die "Hand Gottes" beansprucht hatte, setzte nicht nur Lineker zu.

Der sechsfache Torschütze starrte neben dem ebenfalls geschockten Coach Bobby Robson mit leerem Blick auf den Rasen. Inzwischen bringt Lineker das Hands von "El Pibe de Oro" nicht mehr aus dem seelischen Gleichgewicht. Nicht die Vergangenheit, sondern die Gegenwart ist das Thema in seinem Berufsleben. Als Chef-Talker der "BBC" steht er wöchentlich in prominenten Runden vor der Kamera und fällt nicht nur bei Twitter mit seinem feinen Humor auf.

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