Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Boxer Fury gesteht Selbstmord-Absichten in Radio-Show

Tyson Fury (30) erzählte in einer amerikanischen Radio-Show mit dem bekannten Podcast-Talker Joe Rogan, dass er sich während seiner Depressionen fast umgebracht hätte.
Tyson Fury (links) fordert am 1. Dezember den amerikanischen WBC-Champion Deontay Wilder (rechts) heraus (Bild: KEYSTONE/AP/MARY ALTAFFER)

Tyson Fury (links) fordert am 1. Dezember den amerikanischen WBC-Champion Deontay Wilder (rechts) heraus (Bild: KEYSTONE/AP/MARY ALTAFFER)

(sda)

Der ehemalige Schwergewichts-Weltmeister aus England hatte nach dem Erreichen seines grossen Kindheits- und Karriere-Ziels mit dem WM-Sieg über Wladimir Klitschko (2015) erstmals in seinem Leben Drogen konsumiert. «Ich wollte Wladimir schon als Kind besiegen. Als ich es endlich erreicht hatte, hatte ich kein Feuer mehr. Ich hatte meinen persönlichen Mount Everest erklommen und fiel in ein Loch. Es war eine riesige Leere.»

Er hätte schon in der Woche vor seinem überzeugenden Punktsieg über den damaligen Langzeit-Weltmeister Klitschko gewusst, dass es so kommen würde. «Titelverteidigungen interessierten mich danach nicht mehr. Und dann nahm ich erstmals in meinem Leben Kokain. Und trank in rauen Mengen Alkohol. Dabei hatte ich bis 26 nie in meinem Leben Drogen genommen.» Ausserdem legte Fury extrem an Gewicht zu.

Schliesslich hätte er im Sommer 2016 seinen Ferrari mit über 300 Kilometern in der Stunde auf eine Brücke zugesteuert. Doch er hätte im letzten Moment den Fuss vom Gaspedal genommen. «Ich dachte plötzlich schweissgebadet an meine Familie. Und dass meine vier Kinder ohne Vater aufwachsen würden», sagte der 30-Jährige.

Seit jener dunklen Stunde hätte er nie mehr Selbstmordabsichten gehabt und sei clean geblieben - und hätte Schritt für Schritt die Depressionen überwunden, mit psychotherapeutischer Hilfe. Auch hätte er seinen zwischenzeitlichen Hass aufs Boxen mittlerweile überwunden.

Fury kämpft nun am 1. Dezember in Los Angeles gegen WBC-Schwergewichts-Weltmeister Deontay Wilder in einem Fight zweier ungeschlagener Boxer. Es ist der dritte Fight von Fury seit seinem Comeback-Start Mitte dieses Jahres.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.