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FIFA-Council lässt beide WM-Bewerbungen für 2026 zu

Das Council der FIFA lässt auch die Bewerbung Marokkos für die WM 2026 zu - trotz Bedenken der FIFA-Experten.
Marokko bewirbt sich für die Austragung der Fussball-WM 2026 (Bild: KEYSTONE/AP/ABDELJALIL BOUNHAR)

Marokko bewirbt sich für die Austragung der Fussball-WM 2026 (Bild: KEYSTONE/AP/ABDELJALIL BOUNHAR)

(sda)

Damit kommt es am Mittwoch in Moskau beim FIFA-Kongress zu einer Kampfabstimmung mit der Dreier-Kandidatur aus den USA, Mexiko und Kanada.

Marokko hatte in dem vergangene Woche veröffentlichten technischen Bericht der Evaluierungskommission deutlich schlechtere Bewertungen erhalten als die nordamerikanische Bewerbung. Die Prüfer sahen besondere Risiken in den Bereichen Stadionbau, Transport und Hotels.

Der Dreierbund um die Amerikaner geht als Favorit in die Abstimmung, allerdings werden Marokko Aussenseiterchancen eingeräumt. Die USA sind wegen der umstrittenen Politik ihres Präsidenten Donald Trump nicht nur in arabischen Ländern keine WM-Option.

Der FIFA-Wahlmodus sieht vor, dass jedes nicht kandidierende Mitgliedsland eine Stimme hat. 207 Stimmen wären somit zu vergeben. Der Kosovo gab jedoch bekannt, nach dem Tod von Verbandspräsident Fadil Vokkri am Samstag nicht am Kongress teilzunehmen.

Pläne zur WM-Aufstockung 2022 gestoppt

Die WM 2026 findet mit 48 Mannschaften statt. Die Pläne, das Turnier bereits 2022 in Katar aufzustocken, lehnte das Council vorerst ab. Einen entsprechenden Antrag für den Kongress vom Mittwoch zogen die zehn südamerikanischen Verbände zurück. Die FIFA werde zuerst Gespräche mit dem WM-Ausrichter Katar zu diesem Thema führen, sagte FIFA-Präsident Gianni Infantino.

Weltrangliste wird reformiert

Mit einem neuen Berechnungssystem will die FIFA ihre Weltrangliste gerechter machen. Wie das Council des Weltverbandes in Moskau beschloss, wird das Ranking nach der WM in Russland auf Grundlage einer anderen, neueren mathematischen Formel erstellt.

Zuletzt hatte es immer wieder Kritik an der Rangliste gegeben, da es sich bei der aktuellen Formel im Extremfall sogar günstig auswirken konnte, nicht zu spielen oder ein Spiel zu verlieren. Die Schweiz belegt derzeit den 6. Rang und wird nach Meinung von Experten - gemessen an der effektiven Stärke - zu weit vorne geführt.

Die Weltrangliste wird von der FIFA unter anderem zur Einteilung der Lostöpfe vor WM-Gruppenauslosungen herangezogen

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