FIA bestraft Racing Point wegen illegaler Bauart

Die Regelhüter des Internationalen Automobil-Verbandes FIA belegen das Formel-1-Team Racing Point mit einer Busse und einem Punkteabzug. Der Grund dafür ist ein gutgeheissener Protest von Renault.

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Racing Point wird von der FIA bestraft. Der RP20 darf aber weiterhin unverändert fahren

Racing Point wird von der FIA bestraft. Der RP20 darf aber weiterhin unverändert fahren

KEYSTONE/AP pool Getty/MARK THOMPSON
(sda)

Die Verantwortlichen des französischen Rennstalls sahen in den aktuellen pinkfarbenen Autos ein Plagiat des in der vergangenen Saison von Mercedes eingesetzten Modells. Die FIA bestätigte nun in ihrem Urteil, dass die vorderen und hinteren Bremsbelüftungen des RP20 nicht selbst entworfen, sondern von Mercedes kopiert wurden.

Deshalb wurde Racing Point mit 400'000 Euro gebüsst. Dazu werden dem Team 15 Punkte in der Konstrukteurs-WM abgezogen. Das Urteil bezieht sich auf den von Renault beim Grand Prix der Steiermark eingelegten Protest. Bei den weiteren von Renault eingelegten Protesten nach den Grands Prix von Grossbritannien und Ungarn kam Racing Point mit einer Verwarnung davon, weil das Vergehen nach Ansicht der FIA in allen Fällen identisch war.

Es ist davon auszugehen, dass Racing Point gegen das Urteil Rekurs einlegen wird.