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Federer scheitert nach zwei Matchbällen

Roger Federer scheitert beim Masters-1000-Turnier in Madrid hauchdünn im Viertelfinal. Der 37-jährige Schweizer verliert gegen den Weltranglisten-Fünften Dominic Thiem 6:3, 6:7 (11:13), 4:6.
... dem griechischen Jungstar Stefanos Tsitsipas zu tun, der den Titelverteidiger Alexander Zverev ausschaltete (Bild: KEYSTONE/AP/BERNAT ARMANGUE)... dem griechischen Jungstar Stefanos Tsitsipas zu tun, der den Titelverteidiger Alexander Zverev ausschaltete (Bild: KEYSTONE/AP/BERNAT ARMANGUE)
Fast konstant in der Defensive: Stan Wawrinka war gegen Rafael Nadal chancenlos (Bild: KEYSTONE/EPA EFE/FERNANDO VILLAR)Fast konstant in der Defensive: Stan Wawrinka war gegen Rafael Nadal chancenlos (Bild: KEYSTONE/EPA EFE/FERNANDO VILLAR)
Und der fünffache Madrid-Sieger und Wawrinka-Bezwinger Rafael Nadal bekommt es mit ... (Bild: KEYSTONE/EPA EFE/KIKO HUESCA)Und der fünffache Madrid-Sieger und Wawrinka-Bezwinger Rafael Nadal bekommt es mit ... (Bild: KEYSTONE/EPA EFE/KIKO HUESCA)
Sie stehen am Samstag in Madrid in den Halbfinals: Federer-Bezwinger Dominic Thiem trifft auf ... (Bild: KEYSTONE/AP/BERNAT ARMANGUE)Sie stehen am Samstag in Madrid in den Halbfinals: Federer-Bezwinger Dominic Thiem trifft auf ... (Bild: KEYSTONE/AP/BERNAT ARMANGUE)
Immer gern gesehene Gäste in der Caja Magica (Zauberkiste) von Madrid: die Real-Stars Toni Kroos (m.) und Luka Mordic (re.) (Bild: KEYSTONE/EPA EFE/FERNANDO VILLAR)Immer gern gesehene Gäste in der Caja Magica (Zauberkiste) von Madrid: die Real-Stars Toni Kroos (m.) und Luka Mordic (re.) (Bild: KEYSTONE/EPA EFE/FERNANDO VILLAR)
... die Weltnummer 1 Novak Djokovic (Bild: KEYSTONE/AP/ANDREA COMAS)... die Weltnummer 1 Novak Djokovic (Bild: KEYSTONE/AP/ANDREA COMAS)
Gegen einen starken Dominic Thiem hauchdünn gescheitert: Roger Federer in Madrid (Bild: KEYSTONE/EPA EFE/KIKO HUESCA)Gegen einen starken Dominic Thiem hauchdünn gescheitert: Roger Federer in Madrid (Bild: KEYSTONE/EPA EFE/KIKO HUESCA)
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Federer scheitert nach zwei Matchbällen

(sda)

Im Tiebreak des zweiten Satzes konnte Federer zwei Matchbälle nicht nützen. Im dritten kam er nach einem 2:4-Rückstand noch einmal auf 4:4 heran, hatte aber nach 2:10 Stunden im sechsten Duell mit Thiem zum vierten Mal das Nachsehen. Federer spielte sein erstes Sandplatz-Turnier seit drei Jahren, als er in Rom ebenfalls gegen Thiem ausgeschieden war. «Niederlagen nach Matchbällen sind die schlimmsten. Aber ich fühle mich gut. Körperlich und mit meinem Spiel», lautete Federers wichtigste Erkenntnis.

Wie am Tag zuvor Gaël Monfils war auch Thiem schwach in die Partie gestartet und hatte Federer das erste Break fast schon geschenkt. Der erste Satz war eine klare Sache, doch danach steigerte sich der zwölf Jahre jüngere Österreicher deutlich. Zunächst stabilisierte er sein Spiel bei eigenem Aufschlag, so dass Federer für lange Zeit zu keinen Breakchancen mehr kam. Dann fand er auch gegen den Service Federers je länger je mehr Lösungen.

Da der dreifache Champion des Turniers in Madrid, je einmal in der Hall, auf rotem und blauem Sand, aber im zweiten Satz sämtliche fünf Breakchancen Thiems abwehrte, kam es zu einem dramatisch verlaufenden Tiebreak. Federer führte 3:0, geriet 4:6 ins Hintertreffen, wehrte aber insgesamt fünf Satzbälle ab. Selber kam er zweimal - bei 8:7 und bei 10:9 - zu Matchbällen. Beide Male schlug der zwölf Jahre jüngere Österreicher aber gut auf und Federer verzog zweimal den Rückhand-Return.

Auch der dritte Satz war eine eigentliche Achterbahn-Fahrt. Thiem ging 3:1 und 4:2 in Führung, Federer konterte zum 4:4. Damit endeten aber die Parallelen zum Achtelfinal gegen Monfils, den der Schweizer 6:0, 4:6, 7:6 für sich entschieden hatte. Thiem gelang nochmals ein Break, und diesmal hatte Federer keine Antwort mehr.

Auch noch in Rom am Start?

Insgesamt darf das Comeback auf der roten Unterlage trotz der knappen Niederlage gegen den zweitbesten Sandspieler der letzten Jahre aber als gelungen bezeichnet werden. Ob er nun bis zum French Open, das am 26. Mai beginnt, auf die Trainingsplätze zurückkehrt, ist noch offen. Etwas überraschend liess er sich auch für das Masters-1000-Turnier von nächster Woche in Rom auslosen. Nach einem Freilos würde er in der 2. Runde auf den Amerikaner Frances Tiafoe (ATP 37) oder den Portugiesen João Sousa (ATP 75) treffen. «Ich werde wohl am Wochenende entscheiden, ob ich auch in Rom spielen werde», erklärte Federer. Es hänge alles vom Körper ab und ob es nicht zu viel werde.

Thiem trifft nun im Halbfinal am Samstag auf die Weltnummer 1 Novak Djokovic.

Wawrinka gegen Nadal chancenlos

Stan Wawrinka gelang es am späten Abend nicht, den aus Schweizer Sicht zumindest resultatmässig ernüchternden Tag zu retten. In seinem Viertelfinal blieb der Waadtländer gegen Rafael Nadal mit 1:6, 2:6 absolut chancenlos.

Wawrinka (ATP 34), der auf dem Weg in den Viertelfinal seinen Aufschlag nie abgeben musste, verlor seinen Service insgesamt viermal und kam selber zu keinem Breakball. Insgesamt zeigte aber auch er in Madrid Aufwärts-Tendenz und wird sich in der Weltrangliste in die Top 30 verbessern.

Im Halbfinal trifft Nadal auf den griechischen Aufsteiger Stefanos Tsitsipas, der in drei Sätzen gegen Titelverteidiger Alexander Zverev gewann.

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