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Federer rostig wie sein Bart

Roger Federer leistet sich gegen den indischen Qualifikanten Sumit Nagal (ATP 190) einen veritablen Fehlstart ins US Open, erreicht aber letztlich einigermassen souverän die 2. Runde.
Der Fehlstart blieb ohne Konsequenzen: Der fünffache Sieger zog in die 2. Runde ein (Bild: KEYSTONE/EPA/JOHN G. MABANGLO)Der Fehlstart blieb ohne Konsequenzen: Der fünffache Sieger zog in die 2. Runde ein (Bild: KEYSTONE/EPA/JOHN G. MABANGLO)
Der Inder Nagal leistete im ersten Satz erfolgreich Widerstand (Bild: KEYSTONE/EPA/BRIAN HIRSCHFELD)Der Inder Nagal leistete im ersten Satz erfolgreich Widerstand (Bild: KEYSTONE/EPA/BRIAN HIRSCHFELD)
Mehr unter Druck als erwartet: Roger Federer brauchte vier Sätze, um sich gegen den Inder Sumit Nagal durchzusetzen (Bild: KEYSTONE/EPA/JOHN G. MABANGLO)Mehr unter Druck als erwartet: Roger Federer brauchte vier Sätze, um sich gegen den Inder Sumit Nagal durchzusetzen (Bild: KEYSTONE/EPA/JOHN G. MABANGLO)
Damir Dzumhur ist Federers nächster Gegner in New York (Bild: KEYSTONE/SALVATORE DI NOLFI)Damir Dzumhur ist Federers nächster Gegner in New York (Bild: KEYSTONE/SALVATORE DI NOLFI)
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Federer rostig wie sein Bart

(sda)

Nagal ist Welten entfernt von seinem Fast-Namensvetter Rafael Nadal, doch zumindest einen Satz lang konnte der Inder bei seinem Grand-Slam-Debüt von einer Sensation träumen. Zwar führte Federer schnell 2:0, danach entglitt ihm die Kontrolle über die Partie vorübergehend aber vollständig. Vor allem der Service funktionierte an diesem recht kühlen New Yorker Abend nicht nach Wunsch. Nicht einmal die Hälfte der ersten Aufschläge landete im Feld, gleich zwei Breaks waren die Folge.

Ab dem zweiten Satz gelang dem 38-jährigen Basler aber die Wende. Im letzten Game musste er noch einmal vier Breakbälle abwehren, nach knapp zweieinhalb Stunden war der 4:6, 6:1, 6:2, 6:4-Sieg aber unter Dach und Fach. In der 2. Runde trifft Federer am Mittwoch auf den Bosnier Damir Dzumhur (ATP 99), den er in bisher zwei Partien beide Male klar geschlagen hat.

Federer wird sicher aber steigern müssen, das weiss er. «Wenn man so schlecht aufschlägt wie ich im ersten Satz, gerät man immer in Schwierigkeiten», stellte er nüchtern fest. «Aber der erste Satz in der 1. Runde ist nie einfach.» So habe er sich zuerst an die Bälle gewöhnen müssen, die er als «nicht sehr lebhaft» empfand. In der Schweiz und beim letzten Turnier in Cincinnati hatte er mit anderen Bällen gespielt.

«Als ich dann im zweiten Satz gleich 3:0 in Führung ging, war ich schon erleichtert», gab der Schweizer nach Mitternacht zu. Und auf seinen Dreitage.Bart angesprochen, meinte er lachend: «Ich spielte so wie es mein Bart ist: rostig. Es lief nicht besonders gut, bis zum nächsten Match werde ich mich rasieren.»

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