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Favre verlässt Nice definitiv

Kurz nach der letzten Runde in der der Ligue 1 bestätigt OGC Nice offiziell, was die Medien schon seit Wochen spekulieren: Der Schweizer Trainer Lucien Favre verlässt Frankreich nach zwei Jahren.
Sein Abschied bei Nice ist nun offiziell: Lucien Favre (Bild: KEYSTONE/dpa/MATTHIAS BALK)

Sein Abschied bei Nice ist nun offiziell: Lucien Favre (Bild: KEYSTONE/dpa/MATTHIAS BALK)

(sda)

Kurz nach dem 2:3 gegen Lyon, das OGC Nice den Platz in der nächstjährigen Europa League kostete, bestätigte der Klub aus Südfrankreich, dass der 60-jährige Lucien Favre weiterzieht. "Lucien Favre hat unseren Klub noch grösser gemacht. Er war und ist ein Arbeitnehmer und Mensch grosser Qualität. Wir wünschen ihm bei der nächsten Herausforderung viel Erfolg."

Diese neue Herausforderung wird Favre bei Borussia Dortmund finden. Noch hat der Bundesligist die Verpflichtung des Schweizers allerdings nicht offiziell bestätigt. Doch mehrere Medien haben schon im Verlaufe des Samstags vermeldet, dass sich beide Parteien auf einen Vertrag bis 2020 geeinigt hätten.

Die Rückkehr in die Bundesliga kommt mit einem Jahr Verzögerung. Schon im letzten Sommer wollte Borussia Dortmund den Westschweizer nach Deutschland holen. Das Interesse war gegenseitig, doch Nice-Präsident Jean-Pierre Rivère legte sein Veto ein. Dortmund entschied sich für den Niederländer Peter Bosz und später für den Österreicher Peter Stöger.

Dies waren zwei Missverständnisse in wenigen Monaten. Dortmund spielte nach gutem Saisonstart unkonstant, enttäuschte in der Champions League ebenso wie später in der Europa League und zitterte sich in der Bundesliga am Ende auf den 4. Platz. Dank dieser Klassierung kann Favre nun mit seinem neuen Arbeitgeber in der Champions League antreten.

Dies blieb Favre 2006, 2012 und 2017 verwehrt, weil er in den Playoffs mit dem FC Zürich, Borussia Mönchengladbach und Nice ausschied. Mit Gladbach qualifizierte er sich dann 2015 als Bundesliga-Dritter direkt für die Gruppenspiele. Doch fünf Tage nach dem ersten Spiel gegen den FC Sevilla gab Favre am Niederrhein seinen Rücktritt bekannt.

Es war damals das Ende nach mehr als vier sehr erfolgreichen Jahren mit Gladbach, in denen er den taumelnden Traditionsklub zuerst vor dem scheinbar sicheren Abstieg rettete und danach zwei Mal in die Top 4 führte.

Ähnliches war ihm zuvor in Berlin und danach in Nizza gelungen: Nämlich ein Team deutlich weiter nach vorne zu bringen, als es Budget und Qualität des Kaders erwarten liessen. Mit Nice erreichte Favre vor einem Jahr in der ersten Saison den erstaunlichen 3. Platz. Im zweiten Jahr hatte sein Team im Nachgang der Enttäuschung nach dem Scheitern in den Champions-League-Playoffs gegen Napoli Mühe, in der Meisterschaft auf Kurs zu kommen. Bis in die Adventszeit hinein lagen in der Ligue 1 die Abstiegsplätze näher als ein Rang im Europacup. Doch Favre schaffte im Dezember 2017 die Wende, reihte ein paar Siege aneinander und rückte dem 6. Platz immer näher. Am Ende fehlte ein Punkt zur erneuten Europacup-Teilnahme.

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