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Fabian Lustenberger wechselt im Sommer zu den Young Boys

Nach zwölf Saisons bei Hertha Berlin wird Defensivspieler Fabian Lustenberger ab dem Sommer für die Young Boys spielen. Da der Vertrag in Berlin ausläuft, kommt der Luzerner ablösefrei nach Bern.
Nach 12 Saisons bei Hertha Berlin in der deutschen Bundesliga kehrt Fabian Lustenberger im Sommer in die Schweiz zurück. Der Defensivspieler unterschreibt bei den Young Boys einen Dreijahresvertrag (Bild: KEYSTONE/AP/MICHAEL SOHN)

Nach 12 Saisons bei Hertha Berlin in der deutschen Bundesliga kehrt Fabian Lustenberger im Sommer in die Schweiz zurück. Der Defensivspieler unterschreibt bei den Young Boys einen Dreijahresvertrag (Bild: KEYSTONE/AP/MICHAEL SOHN)

(sda)

Ebenfalls in diesem Sommer wird der Berner Captain und Abwehrchef Steve von Bergen 36 Jahre alt. «Lusti» könnte zumindest mittelfristig die Nachfolge des Neuenburgers antreten. Bei den Herthanern, bei denen er 2007 mit erst 19 Jahren unter Trainer Lucien Favre debütiert hatte und bei denen er drei Saisons lang Captain gewesen war, wurde Lustenberger in dieser Saison von Trainer Pal Dardai mit Erfolg als zentraler Spieler der Dreier- beziehungsweise Fünferabwehr eingesetzt. 12 der letzten 13 Partien spielte er über die ganze Zeit. In Bern bekommt Lustenberger einen bis Sommer 2022 gültigen Vertrag.

Insgesamt absolvierte Lustenberger, der ab 2005 zwei Saisons beim FC Luzern gespielt hatte, für die Berliner bisher 294 Pflichtspiele, davon 207 in der Bundesliga. Zwischen 2013 und 2015 lief Lustenberger auch dreimal für die Nationalmannschaft auf. Dass ein bestandener Profi in 14 Jahren für nur zwei Klubs spielt, ist im heutigen Fussball eine Ausnahme.

YB-Sportchef Christoph Spycher ist überzeugt, dass Lustenberger «mit seiner Mentalität und seinem Charakter perfekt zu YB passt». Er habe in Berlin seine Qualitäten auf und neben dem Platz eindrücklich unter Beweis gestellt. Er werde bei den Young Boys ein Führungsspieler sein.

Auf der Homepage der Young Boys lässt Fabian Lustenberger verlauten: «Es wird mir nicht leicht fallen, Hertha nach zwölf Jahren zu verlassen. Gleichzeitig freue ich mich sehr auf die Herausforderung. Das Projekt mit jungen Spielern mit grossem Entwicklungspotenzial und Routiniers in der Mannschaft finde ich sehr spannend. YB hat sich in den letzten Jahren zu einem weit über die Schweiz hinaus anerkannten Klub entwickelt.»

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