Erster Genfer Sieg gegen Zug seit drei Jahren

Nach 15 Niederlagen gewinnt Genève-Servette erstmals seit drei Jahren wieder gegen Zug. Cody Almond entschied den intensiven Kampf mit dem 3:2 nach neunzehn Sekunden der Verlängerung.

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Genfs Kevin Romy sicherte seinem Team nach nur 19 Sekunden der Verlängerung den Sieg gegen Leader Zug (Bild: KEYSTONE/SALVATORE DI NOLFI)

Genfs Kevin Romy sicherte seinem Team nach nur 19 Sekunden der Verlängerung den Sieg gegen Leader Zug (Bild: KEYSTONE/SALVATORE DI NOLFI)

(sda)

Das beste Heimteam und die stärkste Auswärtsmannschaft der laufenden Saison lieferten sich den erwartet engen Kampf. In der Verlängerung legte Servette aber los wie die Feuerwehr. Nach nur neunzehn Sekunden stocherte Cody Almond den Puck über die Linie, Leader Zug war erstmals nach zuletzt fünf Siegen wieder einmal geschlagen.

Wegen eines Riesenstaus rund um Genf hatte die Partie mit knapp einer halben Stunde Verspätung begonnen, und die Gäste aus Zug bekundeten tatsächlich etwas Mühe, in die Gänge zu kommen. Erst im Mitteldrittel wendeten sie innerhalb von 105 Sekunden das Blatt und gingen durch Pontus Widerström und Santeri Alatalo 2:1 in Führung. Widerström traf nach einem üblen Fehlpass Douays, Alatalo nach nur sieben Sekunden eines Powerplays. Servette fing sich aber wieder und glich nach gut fünf Minuten des Schlussabschnitts durch John Fritsche aus.

Letztmals hatte Servette am 11. Dezember 2015 gegen Zug gewonnen (4:2). Seither setzte es gegen die Zentralschweizer 15 (!) Niederlagen in Serie ab.

Das Telegramm:

Genève-Servette - Zug 3:2 (1:0, 0:2, 1:0, 1:0) n.V.

5733 Zuschauer. - SR Mollard/Wiegand, Fuchs/Stuber. - Tore: 20. (19:40) Almond (Rod, Jacquemet/Ausschluss Zryd) 1:0. 26. (25:11) Widerström 1:1. 27. (26:56) Alatalo (Everberg, Roe/Ausschluss Rubin) 1:2. 46. Fritsche (Wick, Jacquemet/Ausschluss Alatalo) 2:2. 61. (60:19) Almond (Tömmernes, Rod) 3:2. - Strafen: 5mal 2 plus 10 (Winnik) Minuten gegen Servette, 5mal 2 plus 10 (Alatalo) Minuten gegen Zug. - PostFinance-Topskorer: Richard; Martschini.

Genève-Servette: Descloux; Jacquemet, Tömmernes; Vukovic, Martinsson; Mercier, Bezina; Kast; Wick, Almond, Rod; Douay, Richard, Winnik; Skille, Romy, Rubin; Riat, Berthon, Maillard; Fritsche.

Zug: Stephan; Schlumpf, Alatalo; Diaz, Stadler; Zgraggen, Zryd; Thiry, Morant; Lammer, Roe, Everberg; Widerström, Albrecht, Suri; Martschini, Senteler, Simion; Haberstich, Zehnder, Schnyder.

Bemerkungen: Servette ohne Wingels, Bouma, Fransson, Simek, Antonietti, Dufner, Bozon und Völlmin, Zug ohne Klingberg, McIntyre (alle verletzt) und Leuenberger (U20-Nationalmannschaft). Douay verletzt ausgeschieden (33.). Timeout Servette (55.).