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Erfolgreiche Rückkehr von Beat Mändli aus den USA

Beat Mändli im Sattel von Dsarie springt bei dem mit 150'000 Euro dotierten Grand Prix beim CSIO St. Gallen als Zweiter aufs Podest.
Beat Mändli und Dsarie fokussieren ihren Blick auf das Hindernis (Bild: KEYSTONE/ENNIO LEANZA)

Beat Mändli und Dsarie fokussieren ihren Blick auf das Hindernis (Bild: KEYSTONE/ENNIO LEANZA)

(sda)

Der in den USA lebende Schaffhauser meldete sich somit auf europäischem Boden erfolgreich zurück. Seit vergangener Woche ist Beat Mändli wieder zurück in der Schweiz. Und dies mit einem Ziel: Er will sich in Europa für die Schweizer Equipe der Weltreiterspiele empfehlen, die wiederum mit dem Austragungsort Tryon in der Nähe seiner Wahlheimat stattfinden. Der Rückkehrer auf dem Prüfstand bestand seine erste Bewährungsprobe souverän. Der Schaffhauser schloss die zwei Umgänge mit einem Strafpunkt für Zeitüberschreitung ab. Mändli stand beim GP des CSIO Schweiz bereits zum zweiten Mal auf dem Podest. 2003 war er - ebenfalls in St. Gallen - Dritter geworden.

Die Siegerin Luciana Diniz, eine für Portugal startende und in Deutschland lebende Brasilianerin, zeigte mit Fit For Fun als einziges Paar zwei makellose Runden. Die 47-Jährige feierte bereits ihren vierten Sieg in einer Hauptprüfung auf Schweizer Boden: 2013 gewann die Amazone sowohl in Basel als auch in Zürich, 2015 erneut in Basel und nun in St. Gallen. Auf den 3. Rang kam etwas überraschend die Britin Harriett Nuttall mit A Touch Imperious.

Mit Diniz und Fit for Fun gewann in St. Gallen ein routiniertes Paar. Der Verzicht auf den Nationenpreis von Portugal, der ebenfalls an diesem Wochenende stattfindet, zahlte sich aus - bei einer Siegprämie von 37'500 Euro auch finanziell.

Den zweiten Umgang der besten 13 traten bloss zwei Paare ohne Handicap an - eine Seltenheit. Alle anderen, unter ihnen auch Mändli, Martin Fuchs, Alain Jufer und Pius Schwizer, hatten im Normalparcours eine Zeitüberschreitung oder einen Abwurf zu beklagen. "Es war eine echte Challenge, um in der Zeit zu bleiben", sagte Diniz. Mändli musste im ersten Umgang eine Zeitüberschreitung hinnehmen, in der Schlusslinie, die zahlreichen Paaren zum Verhängnis wurde, nahm er auch Glück in Anspruch. "Ich bin wie ein 08.15-Reiter angeritten, aber Dsarie hat mich gerettet", sagte der Schweizer.

Mit Dsarie verfügt Mändli über eine erste zehnjährige Stute, die ihn in den nächsten Jahren wieder zurück auf die Erfolgsspur bringen dürfte. Der inzwischen 48-Jährige war 2014 in die USA gezogen, um dort die New Yorker Milliardärstochter Katie Dinan zu trainieren. Ihr Vater, unter anderem Mitbesitzer des NBA-Klubs Milwaukee Bucks, kaufte vor anderthalb Jahren für Mändli die Stute Dsarie und sicherte sie ihm längerfristig zu. "Sicher ist zwar nur der Tod, aber ich gehe schon davon aus, dass ich die nächsten Jahre mit Dsarie reite", sagte Mändli. Das Paar hatte schon zuvor mit guten Resultaten auf sich aufmerksam gemacht und sich im Frühling auch für den Weltcup-Final in Paris qualifiziert. Um das Pferd aber mit Blick auf die Weltmeisterschaften in Tryon nicht mit zusätzlichen Übersee-Flügen zu stressen, verzichtete Mändli.

Im Gegensatz zu den vergangenen Jahren fand der Grand Prix des CSIO Schweiz am Freitagabend und nicht am Sonntagnachmittag statt. Den Höhepunkt des Anlasses bildet neu der Nationenpreis, wo Mändli ebenfalls einreiten dürfte. Zur Equipe zählen zudem Martin Fuchs mit Chaplin (er belegte im Grand Prix den 4. Rang), Steve Guerdat mit Bianca, Werner Muff im Sattel von Daimler und Paul Estermann mit Lord Pepsi. Der Equipenchef Andy Kistler wird den Ersatzreiter erst am Samstag bekannt geben.

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