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EM-Titel für Moser, Giger holt Bronze

Angelica Moser und Yasmin Giger bescheren der Schweiz an den U23-EM im schwedischen Gävle einen tollen letzter Wettkampftag. Moser holt im Stabhochsprung Gold, Giger gewinnt über 400 m Hürden Bronze.
Stabhochspringerin Angelica Moser gewinnt an der U23-EM in Schweden Gold (Bild: KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER)

Stabhochspringerin Angelica Moser gewinnt an der U23-EM in Schweden Gold (Bild: KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER)

(sda)

Zwar war ihr der Einstieg in den Wettkampf mit einem Fehlversuch auf 4,20 m nicht optimal gelungen, doch von da an spielte Angelica Moser ihre Erfahrung auf internationalem Niveau aus. Routine besitzt die Athletin vom LC Zürich ganz viel: Seit 2013 hat sie an jedem Nachwuchs-Grossanlass, an dem sie teilgenommen hat, Gold gewonnen. In Gävle blieb die Zürcherin bei einsetzendem Regen ab 4,35 m tadellos, bis sie als Siegerin feststand. Erst auf 4,66 m, der Schweizer U23-Rekordhöhe, scheiterte sie dreimal.

Dank übersprungenen 4,56 war Moser die klar Beste des Tages, sie siegte mit 21 Zentimeter Vorsprung. Damit verteidigte sie ihren U23-Europameistertitel von 2017, eine Leistung, die davor keiner Schweizerin und keinem Schweizer gelungen war. Gleichzeitig war es aus Altersgründen der letzte Auftritt der bald 22-Jährigen an einem internationalen Nachwuchs-Grossevent. Ihr nächstes grosse Ziel ist die WM in Doha im Oktober, wofür sie die Limite mit der Siegerhöhe in Gävle einmal mehr bestätigte.

Giger zum fünften Mal in Folge

Genau wie Moser ist auch Yasmin Giger ein Schweizer Medaillengarant bei Nachwuchs-Grossanlässen. Die 20-jährige Ostschweizerin sicherte sich bereits zum fünften Mal in Folge Edelmetall. Nach 2015 (Silber am EYOF), 2016 (Gold an der U18-EM), 2017 (Gold an der U20-EM) und 2018 (Bronze an der U20-WM), fügte sie ihrer Sammlung in Schweden eine weitere bronzene Auszeichnung hinzu. Ausser 2015 (400 m) gewann sie alle ihre Medaillen über 400 m Hürden.

Giger startete stark ins Rennen und lag früh mit den Besten gleichauf. Zwar zündete die Thurgauerin auf der Zielgerade nicht das grosse Feuerwerk, wie man es von ihr auch schon gesehen hatte, dafür konnte sie sich aber erfolgreich unter den ersten drei behaupten und auf dem Bronze-Platz ins Ziel laufen. Mit 56,39 Sekunden war Giger erst einmal in ihrer Karriere schneller (55,90 2017 beim U20-Europameistertitel).

Mit den Medaillengewinnen der beiden Leistungsträgerinnen geht für die Schweiz einmal mehr eine äusserst erfolgreiche U23-EM zu Ende. Zusammen mit den Titelgewinnen von Géraldine Ruckstuhl (im Siebenkampf) und Jason Joseph (über 110 m Hürden) kommt die Schweiz auf drei Goldmedaillen, so viele wie nie zuvor.

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