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Ein Remis, das keinen glücklich macht

Nach dem Ausscheiden im Europacup ist der FC Basel verständlicherweise noch weit davon entfernt, in der Meisterschaft zu dominieren. Daheim gegen Thun erreichten die Basler nur ein 1:1.
Der FCB ist noch aufgestanden: Noah Okafor nach dem 1:1 gegen Thun (Bild: KEYSTONE/GEORGIOS KEFALAS)

Der FCB ist noch aufgestanden: Noah Okafor nach dem 1:1 gegen Thun (Bild: KEYSTONE/GEORGIOS KEFALAS)

(sda)

Das ungewohnt frühe und unerwartete Ausscheiden aus den europäischen Wettbewerben zeigte bei den Baslern Wirkung. In der ganzen ersten Halbzeit waren sie leicht feldüberlegen, aber dominieren konnten sie die Berner Oberländer bis in die zweite Hälfte nicht.

Erneut war die Defensive des FCB anfällig. Das zeigte sich bei der Thuner Führung nach knapp einer halben Stunde: Marvin Spielmann hebelte die gesamte Basler Abwehr mit einem Steilpass aus der eigenen Platzhälfte aus, und Torschütze Dejan Sorgic konnte halbwegs allein auf Goalie Martin Hansen zurennen.

Die letzten drei Minuten vor der Pause waren die interessantesten der ganze Partie. Zuerst verpasste Thuns Puncher Denis Hediger die sicher scheinende 2:0-Führung, als er nach einem Corner mit Anlauf frei zum Kopfball kam. Er konnte seinen Versuch nicht platzieren. Wenig später erzielte Fabian Frei nach einer eher zufällig anmutenden Aktion den Ausgleich für die verunsicherten Basler. Von Albian Ajeti gelangte der Ball aus dem Strafraum hinaus, und Frei, der erstmals seit langem in der offensiven Fraktion des Mittelfeld spielte, traf mit einem Weitschuss, der für Goalie Guillaume Faivre nicht unhaltbar zu sein schien. Gleich danach wurde Basels Defensivspieler Taulant Xhaka wegen seines zweiten groben Fouls zu Recht zum zweiten Mal verwarnt und des Feldes verwiesen.

In Bezug auf die Platzverweise eilen die Basler einem Rekord entgegen. Auch Samuele Campo (beim 1:1 in Neuenburg) und Eray Cömert (beim 4:2 gegen GC) sahen in den ersten sechs Runden der Super League schon Gelbrot.

Die Thuner, deren letzter Sieg gegen Basel 23 Spiele zurückliegt und auf den November 2012 zurückgeht, müssen sich ihre Leistung der zweiten Halbzeit zum Vorwurf machen. Ab der Pause in Überzahl spielend, verhielten sich die Spieler von Trainer Marc Schneider plötzlich sehr passiv, nachdem sie noch in der ersten Halbzeit vieles versucht hatten und zu ein paar guten Angriffen gekommen waren. Sie überliessen dem dezimierten Gegner die Kontrolle über den Match und die Initiative. Dabei hätten sie auswärts gegen den FCB, den sie kaum je in den letzten Jahren im St.-Jakob-Park so hilflos und unbeholfen angetroffen hatten, sogar gewinnen können - erstmals seit dem November 2010.

Auf der andern Seite waren nach der Pause auch die Aktionen der Basler selten zwingend. Das 2:1 hätten sie am ehesten erzielen können, wenn Schiedsrichter Lionel Tschudi auf den Penaltypunkt gezeigt hätte, nachdem Ricky van Wolfswinkel im Strafraum zurückgehalten worden war.

Telegramm:

Basel - Thun 1:1 (1:1)

26'117 Zuschauer. - SR Tschudi. - Tore: 29. Sorgic (Spielmann) 0:1. 45. Frei (Ajeti) 1:1.

Basel: Hansen; Widmer, Cömert, Balanta, Riveros; Xhaka, Zuffi; Van Wolfswinkel, Frei, Bua (38. Okafor); Ajeti (81. Pululu).

Thun: Faivre; Glarner, Gelmi, Sutter, Kablan; Hediger; Tosetti, Karlen (78. Fatkic), Stillhart, Spielmann (70. Schwizer); Sorgic (83. Hunziker).

Bemerkungen: Basel ohne Suchy, Omlin, Petretta, Stocker (alle verletzt), Kalulu und Kuzmanovic (beide nicht im Aufgebot). Bua verletzt ausgeschieden. Thun ohne Costanzo, Facchinetti, Righetti, Joss und Ferreira (alle verletzt). 45. Gelb-rote Karte gegen Xhaka (Foul). Verwarnungen: 19. Xhaka (Foul), 34. Glarner (Foul), 36. Tosetti (Foul), 47. Sutter (Foul), 74. Karlen (Foul), 77. Balanta (Foul), 79. Sorgic (Unsportlichkeit).

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