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Ein erstes Zeichen setzen

Im Supercup trifft Borussia Dortmund auf Bayern München.
Markus Brütsch
Roman Bürki trifft am Samstag mit Borussia Dortmund im deutschen Supercup auf Bayern München. (EPA/FRIEDEMANN VOGEL)

Roman Bürki trifft am Samstag mit Borussia Dortmund im deutschen Supercup auf Bayern München. (EPA/FRIEDEMANN VOGEL)

Es ist nur der Supercup, doch der Hype nicht zu übersehen. Innerhalb von wenigen Stunden waren die 81 356 Tickets abgesetzt. Dortmund gegen Bayern elektrisiert, mobilisiert die Massen und wird in 200 Ländern zu sehen sein. Viele Experten halten es für möglich, dass nach sieben Meistertiteln in Folge die Dominanz der Bayern zu Ende geht und Dortmund zum neunten Mal die Schale in die Höhe stemmen wird.

Es sind jedoch nicht nur die hochkarätigen Einkäufe der Borussia, welche zu dieser Einschätzung führen. Zum einen haben die Bayern auf dem Transfermarkt den Ankündigungen von Uli Hoeness bisher keine grossen Taten folgen lassen, zum andern ist nicht abzusehen, wie sich der bevorstehende Rückzug des Präsidenten auf den Verein und letztlich auf die Mannschaft auswirken wird. Fakt ist: Für die Verteidiger Lucas Hernandez (von Atletico Madrid/80 Mio.) und Benjamin Pavard (VfB Stuttgart/35 Mio.) haben die Münchner zwar viel Geld ausgegeben, doch ist fast mitleiderweckend, wie sie sich seit Wochen um Leroy Sané von Manchester City bemühen. Als Trainer Niko Kovac in diesen Tagen vorpreschte und die baldige Ankunft des Stürmers in Aussicht stellte, wurde er sogleich vom Vorstandsvorsitzenden Karl-Heinz-Rummenigge zurückgepfiffen und in den Senkel gestellt. Und musste sich bei City-Manager Pep Guardiola telefonisch entschuldigen.

Dennoch sagt BVB-Trainer Lucien Favre: «Um die Bayern mache ich mir keine Sorgen.» Das Supercupspiel von heute Abend sei zwar wichtig, habe aber keine wegweisende Bedeutung, da beide Klubs ihre Saisonvorbereitung noch nicht abgeschlossen hätten. Aber Favre, der eventuell auf den am Schienbein verletzten Bürki verzichten muss, möchte die 81 000 Zuschauer nicht enttäuschen. «Wir müssen so gut wie möglich bereit sein.» Das Mottos: Ein erstes Zeichen setzen.

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