Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Drei weitere Schweizer Boote in den A-Finals

An den Ruder-EM in Glasgow qualifizieren sich drei weitere Schweizer Boote für die A-Finals. Roman Röösli im Einer und Titelverteidiger Michael Schmid im Leichtgewichts-Einer gewinnen ihre Halbfinals.
Michael Schmid zeigte seine Klasse schon vor dem Final (Bild: KEYSTONE/ALEXANDRA WEY)

Michael Schmid zeigte seine Klasse schon vor dem Final (Bild: KEYSTONE/ALEXANDRA WEY)

(sda)

Schmid unterstrich mit einer starken Leistung, dass Gold erneut über ihn führen wird. Der 30-jährige Luzerner distanzierte den zweitplatzierten Italiener Martino Goretti um 3,2 Sekunden. Dabei war es alles andere als ein gewöhnlicher Halbfinal. Weil die Startanlage streikte und sämtliche Boote beschädigt wurden, fand das Rennen knapp drei Stunden später wie geplant statt, und dies erst noch unter schwierigeren Bedingungen. Heftiger Mit- und Seitenwind machten die zweite Streckenhälfte zur Herausforderung.

Röösli musste für den Sieg deutlich härter kämpfen. Bei den drei Zwischenzeiten passierte der 24-jährige Luzerner als Zweiter, am Ende lag er 72 Hundertstelsekunden vor dem Russen Wladislaw Rjabtschew. Dennoch musste er den Endspurt noch nicht auspacken. Röösli hatte bereits den Vorlauf für sich entschieden und bestätigte, dass er ein heisser Titelanwärter ist. Dies umso mehr, als der fünffache tschechische Weltmeister Ondrej Synek, der ihn bei der Weltcup-Regatta in Belgrad als Einziger bezwungen hatte, in Schottland nicht am Start ist.

Auch der Doppelzweier mit Nico Stahlberg und Barnabé Delarze erreichte als Dritter des Halbfinals den A-Final. Das Duo erlebte einen Schreckmoment, kam ihm doch ein Schwan in die Quere, als es auf den letzten 200 m zum Endspurt ansetzte. Beide trafen mit einem Ruder in vollem Tempo das Tier, was das Boot massiv abbremste. Deshalb waren die Briten Harry Leask/Jack Beaumont und die Polen Miroslaw Zietarski/Mateusz Biskup deutlich schneller. So oder so ist davon auszugehen, dass sich Stahlberg/Delarze am Sonntag noch steigern werden, da sie den ersten gemeinsamen Wettkampf im Doppelzweier bestreiten.

Bereits am Donnerstag hatte sich Skiff-Weltmeisterin Jeannine Gmelin für den A-Final qualifiziert. In diesem startet die 28-jährige Ustermerin, die seit dem 5. Platz an den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro ungeschlagen ist, als klare Favoritin. Auch der Leichtgewichts-Doppelzweier mit Patricia Merz und Frédérique Rol, der am Freitag den Hoffnungslauf gewonnen hat, kann mit einem Podestplatz liebäugeln. Somit kämpfen am Sonntag fünf Schweizer Boote um die Medaillen.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.