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Djokovic folgt Nadal in den Final

Am Australian Open kommt es am Sonntag zum Duell zwischen Novak Djokovic und Rafael Nadal. Auch der Weltranglisten-Erste bleibt in seinem Halbfinal völlig ungefährdet.
Kaum ins Schwitzen gekommen: Novak Djokovic gab gegen Luca Pouille im Australian-Open-Halbfinal nur vier Games ab (Bild: KEYSTONE/AP/MARK SCHIEFELBEIN)

Kaum ins Schwitzen gekommen: Novak Djokovic gab gegen Luca Pouille im Australian-Open-Halbfinal nur vier Games ab (Bild: KEYSTONE/AP/MARK SCHIEFELBEIN)

(sda)

Djokovic verlor gegen den Franzosen sogar noch zwei Games weniger als am Tag zuvor Nadal gegen Federer-Bezwinger Stefanos Tsitsipas. In nur 1:23 Stunden deklassierte er den als Nummer 28 gesetzten Pouille 6:0, 6:2, 6:2. «Das war ein perfektes Spiel für mich vom ersten bis zum letzten Punkt», stellte Djokovic zufrieden fest.

Der Serbe trat dabei ähnlich brillant auf wie Nadal. Er beging nur gerade fünf unerzwungene Fehler und schlug 24 Winner. Pouille war in seinem ersten Grand-Slam-Halbfinal vom ersten Moment an völlig überfordert und kein echter Gegner für Djokovic. Dieser machte mit dem dominanten Auftritt klar, dass er für Nadal, der den Final ohne Satzverlust erreicht hat, eine harte Knacknuss sein wird.

Viertelfinal und Halbfinal verliefen für Djokovic optimal. Nachdem er in den beiden Runden zuvor gegen Denis Shapovalov und Daniil Medwedew verwundbar gewirkt und jeweils einen Satz verloren hatte, profitierte der sechsfache Australian-Open-Sieger von der Aufgabe Kei Nishikoris und dem Express-Sieg gegen Pouille. Er dürfte damit frisch und zuversichtlich in den Final am Sonntag gehen.

Für den Serben ist es der siebte Final in Melbourne, verloren hat er noch keinen. Mit sieben Titeln würde Djokovic vor Roger Federer und Roy Emerson mit je sechs alleiniger Rekordhalter am Australian Open. Nadals Finalbilanz ist weniger grandios. Er hat seit seinem bisher einzigen Sieg in der Rod Laver Arena 2009 drei Finals verloren, darunter vor sieben Jahren den mit 5:53 Stunden längsten Grand-Slam-Final der Geschichte. «Also ich würde mir ein Ticket für dieses Spiel kaufen», machte ein gut gelaunter Djokovic noch im Platzinterview Werbung für den Showdown am Sonntagabend Lokalzeit. Er hat natürlich beste Erinnerungen an den Final von 2012, er gewann ihn um 01.37 Uhr Ortszeit 7:5 im fünften Satz. «Dieser Match ist in unserer Rivalität der Zuckerguss auf dem Kuchen. Hoffentlich wird es dieses Mal nicht so lang, aber ich bin sicher, wir werden einen guten Final zeigen.»

Insgesamt führt Djokovic in den Direktbegegnungen mit Nadal 27:25, in Major-Finals hat aber der Spanier mit 4:3 Siegen die Nase vorn.

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