Die Unihockey-Saison wird abgebrochen – Ad Astra Sarnen scheint gerettet

Die Unihockey-Meisterschaft wird am Freitag eingestellt. Schweizer Meister wird es in dieser Saison keine geben. Das hat auch Auswirkungen auf zwei Zentralschweizer Vereine.

Hören
Drucken
Teilen
Wegen dem Coronavirus gibt es 2020 keinen Superfinal im Unihockey

Wegen dem Coronavirus gibt es 2020 keinen Superfinal im Unihockey

KEYSTONE/ENNIO LEANZA
(sda/jvf)

Die jüngsten Entwicklungen rund um das Corona-Virus und die damit verbundenen gesundheitlichen Risiken würden das Weiterführen der Meisterschaft verunmöglichen, teilte Swiss Unihockey mit. Somit entfällt auch der Superfinal vom 18. April in Kloten. Für sämtliche Auf-/Abstiegsfragen werde eine Taskforce des Verbandes mögliche Handlungsoptionen ausarbeiten.

Dieser Entschluss hat auch Auswirkungen auf die Zentralschweizer Vereine Zug United und Ad Astra Sarnen. Die Zuger hatten gute Karten, sich für den Playoff-Halbfinal zu qualifizieren. Sie führten in der Viertelfinal-Serie gegen Köniz mit 2:1-Siegen und hätten die Serie am Wochenende mit zwei Siegen für sich entscheiden können. Doch daraus wird nun nichts.

Ad Astra Sarnen kommt der Saisonabbruch eher gelegen. Die Obwaldner haben die Qualifikation auf dem 12. und letzten Platz beendet und die Playout-Serie gegen Uster mit 0:4 deutlich verloren. In einer Woche hätten sie in einer Best-of-Seven-Serie gegen einen Vertreter der NLB antreten müssen. Diese Auf-/Abstiegsspiele entfallen nun. Es kann davon ausgegangen werden, dass der Saisonabbruch gleichbedeutend mit dem Ligaerhalt von Ad Astra ist.