Die Super League pausiert bis mindestens Ende April

Der SFV stellt im Zuge der Ausbreitung des Coronavirus den Spielbetrieb bis auf Weiteres komplett ein. In der Super League und in der Challenge League ruht der Ball mindestens bis zum 30. April.

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In den Schweizer Fussball-Stadien tut sich mindestens bis zum 30. April nichts mehr

In den Schweizer Fussball-Stadien tut sich mindestens bis zum 30. April nichts mehr

KEYSTONE/JEAN-CHRISTOPHE BOTT
(sda)

Der Stopp gelte ab sofort für sämtliche Spiele aller Kategorien und Altersklassen. Dies teilte der SFV am späten Freitagnachmittag mit. Klares Ziel sei es weiterhin, die Saison im Sommer zu Ende zu spielen, so der Verband. Er hofft damit darauf, dass die am 12. Juni beginnende paneuropäische EM abgesagt respektive um ein Jahr verschoben wird.

SFV-Zentralpräsident Dominique Blanc erklärt im Schreiben, dass aussergewöhnliche Situationen aussergewöhnliche Massnahmen erfordern. «Damit tragen wir der allgemeinen Entwicklung Rechnung, zugleich wollen wir als grosser Schweizer Sportverband der gesamtgesellschaftlichen Verantwortung gerecht werden.»

Keine Zusammenzüge der Nationalteams im März

Der SFV gab zudem bekannt, dass er vom Zusammenzug des Nationalteams vom 23. bis 31. März absieht. Nach der Absage der beiden Testspiele des Schweiz in Katar gegen Kroatien (26. März) und Belgien (30. März) wollte man sich vor zwei Tagen zunächst um ein Ersatzprogramm bemühen. Auf ein solches werde nun verzichtet. Auch der geplante Zusammenzug der U21 mit den EM-Qualifikationsspielen gegen Aserbaidschan (26. März in Sitten) und auswärts gegen Frankreich (30. März in Caen) entfällt.

Die Gesundheit der Spieler und deren Angehörigen stehe im Vordergrund, sagt der Nationalmannschafts-Direktor Pierluigi Tami. Nationalcoach Vladimir Petkovic wird wie folgt zitiert: «Ich bin mir bewusst, dass es jetzt für uns eine lange Pause geben wird. Aber im Moment steht für uns im Zentrum, einen Beitrag zur Besserung der Lage in der Schweiz und in der Welt zu leisten. Es ist auch ein Signal unsererseits, dass Mannschaften aller Sportarten mithelfen können, die weitere Ausbreitung des Coronavirus zu bekämpfen.»