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Die Fussball-WM prägte das TV-Sportjahr

Wenig überraschend prägt die Fussball-WM in Russland das Sportjahr im Schweizer Fernsehen SRF. Das Gruppenspiel Schweiz gegen Brasilien sorgt gar für einen neuen Rekord.
Ein Sportjahr im Zeichen der Fussball-WM (Bild: KEYSTONE/LAURENT GILLIERON)

Ein Sportjahr im Zeichen der Fussball-WM (Bild: KEYSTONE/LAURENT GILLIERON)

(sda)

Durchschnittlich 1,618 Millionen Zuschauer sahen am 17. Juni auf SRF zwei, wie das Team von Trainer Vladimir Petkovic im ersten WM-Gruppenspiel die Brasilianer um Superstar Neymar zu einem 1:1 zwang. Seit vor sechs Jahren die Messmethode geändert hat, verzeichnete keine andere TV-Sendung in Schweiz eine höhere Zuschauerzahl.

Die Bestmarke nach der alten Messmethode hält Pirmin Zurbriggen. 1,749 Millionen Zuschauer sahen 1985, wie der Walliser mit dem «Knie der Nation» an den Ski-WM in Bormio die Goldmedaille gewann.

Sechsmal eine Million

Insgesamt sechs Live-Übertragungen knackten 2018 die Marke von einer Million Zuschauern. Die Hitliste der meistgesehenen Sportsendungen des Jahres wird angeführt von den vier WM-Spielen des Fussball-Nationalteams.

Interessant: Die drei Schweizer WM-Gruppenspiele wiesen eine höhere Quote aus als der Achtelfinal gegen die Schweden. Das dürfte primär mit der Anspielzeit zusammenhängen. Während die Gruppenspiele zur «Prime time» um 20.00 Uhr angepfiffen wurden, mussten die Schweizer im Achtelfinal bereits um 16.00 Uhr ran.

Auch Eishockey-Final mit Top-Quote

Mit dem WM-Final des Eishockey-Nationalteams gegen Schweden (5. Rang) und der Lauberhorn-Abfahrt der Skirennfahrer in Wengen (9.) schafften es nur zwei Ereignisse ausserhalb der Fussball-WM in die Top 10 der Rangliste.

Der Eishockey-Final zwischen der Schweiz und Schweden (2:3 nach Penaltyschiessen) lockte 1,079 Millionen Zuschauer vor das TV-Gerät. Das waren rund 100'000 weniger als beim ersten WM-Finalduell der beiden Mannschaften fünf Jahre zuvor.

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