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Die Bernerin kommt auch in den USA nicht auf Touren

Im Gegensatz zu Alex Wilson kommt die Schweizer Sprint-Queen Mujinga Kambundji nicht auf Touren. Auch in den USA enttäuscht die Bernerin.
Es läuft nicht wie gewünscht: Mujinga Kambundji mit ratlosem Blick. (Archivaufnahme) (Bild: KEYSTONE/WALTER BIERI)

Es läuft nicht wie gewünscht: Mujinga Kambundji mit ratlosem Blick. (Archivaufnahme) (Bild: KEYSTONE/WALTER BIERI)

(sda)

Mujinga Kambundji konnte ihren schwachen Saisonstart beim Diamond-League-Meeting in den USA nicht vergessen machen. In 11,42 Sekunden über 100 m war sie in Stanford nur geringfügig schneller als bei ihrer missglückten Saisonpremiere vor gut einer Woche in Nancy. Das Rennen gewann bei leichtem Rückenwind Marie-Josée Ta Lou von der Elfenbeinküste in 11,03 Sekunden.

Die Prefontaine Classic findet im Prinzip in Eugene statt. Das traditionelle Meeting kam aber im kalifornischen Stanford zur Austragung, weil in Eugene im Bundesstaat Oregon das Stadion für die WM 2021 umgebaut wird.

Caster Semenya - seit Anfang Mai eigentlich vom CAS in ihrer Paradedisziplin 800 m mit einem Startverbot belegt - nutzte den Umstand, dass das Bundesgericht die umstrittene Regel der IAAF, in der Testosteron-Limits für Mittelstreckenläuferinnen mit intersexuellen Anlagen festgesetzt wurden, vorübergehend ausser Kraft gesetzt hat. Die Südafrikanerin trat an und zog über die zwei Bahnrunden durch. In 1:55,70 Sekunden kam sie aber nicht ganz an die Zeit von Paris (1:54,98) vom 3. Mai heran. Semenya blieb aber auch im 31. Endlauf über die zwei Stadionrunden seit September 2015 unbesiegt. Den Weltrekord über 800 m hält die Tschechin Jarmila Kratochvilova (1:53,28 Minuten) bereits seit Juli 1983 - es ist der älteste der Leichtathletik.

Die zwei hochkarätigsten Leistungen gingen auf das Konto der Männer. Der 23-jährige Christian Coleman, WM-Zweiter 2017 in London beim Abschiedsrennen von Usain Bolt und Hallen-Weltmeister 2018 in Birmingham, sendete ein eindrückliches Signal an sein härtesten Konkurrenten, die wie er primär aus den USA stammen. Ohne Windunterstützung durchmass Coleman die 100 m in 9,81 Sekunden.

Der Amerikaner Rai Benjamin, der Katarer Abderrahman Samba und der Norweger Karsten Warholm liefern sich über 400 m Hürden packende Fernduelle. In Stanford überzeugte Benjamin ohne nennenswerte Konkurrenz und entriss Samba in 47,16 Sekunden die Jahresweltbestzeit.

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