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Die beidseitige Zuversicht vor Spiel 6

Nach Spiel 5 ist vor Spiel 6. Die Entscheidung im Playoff-Final naht. Auffällig: Nach Luganos 4:0-Sieg vom Samstag strotzen beide Teams vor Zuversicht.
Luganos Trainer Greg Ireland: "Am Mittwoch bietet sich die nächste Chance, Grosses zu leisten." (Bild: KEYSTONE/TI-PRESS/SAMUEL GOLAY)

Luganos Trainer Greg Ireland: "Am Mittwoch bietet sich die nächste Chance, Grosses zu leisten." (Bild: KEYSTONE/TI-PRESS/SAMUEL GOLAY)

(sda)

Nach Spiel 5 ist vor Spiel 6. Die Entscheidung im Playoff-Final naht. Auffällig: Nach Luganos 4:0-Sieg vom Samstag strotzen beide Teams vor Zuversicht.

Lugano fasst seine Zuversicht primär aus der grandiosen Leistung am Samstagabend: 4:0! "Wir haben defensiv perfekt gearbeitet. Und wir zeigten grossen Charakter", sagte Luca Fazzini, der zum 4:0 sein erstes Tor im Playoff-Final erzielte. Ryan Johnson, Luganos Verteidiger mit der meisten Eiszeit, sprach sogar von einem "perfekten Spiel". Johnston: "Wir blieben trotz des Drucks ruhig. Wir sind Spitzensportler. Wir lieben diese Herausforderung (dreimal hintereinander gegen die ZSC Lions gewinnen zu müssen). Und Elvis (Merzlikins) spielte einmal mehr grandios!"

Die ZSC Lions waren enttäuscht, dass es in Lugano noch nicht zum Titel gereicht hat. Aber sie sind sich sicher: die Feier ist nur aufgeschoben, nicht aufgehoben. Samuel Guerra: "Wir spielten in Lugano wie zuletzt im ersten Drittel in Zürich. Und das geht nicht. Dennoch waren wie nach 40 Minuten noch im Spiel. Aber nach drei Minuten im Schlussabschnitt und nach dem 0:3 war diese Chance natürlich verspielt."

Zürichs Captain Patrick Geering hakte die Niederlage schnell ab: "Sie sind besser aus der Kabine raus gekommen als wir. 0:1 nach 27 Sekunden ist bitter. Aber haben wir den Start verschlafen? Am Ende spielt das keine Rolle, denn wenn wir es 60 Minuten lang nicht schaffen, ein Tor zu erzielen, dann können wir so oder so nicht gewinnen. Wir haben in Spiel 5 alles andere als das gemacht, was wir machen müssen."

Im Playoff-Final geht es erst am Mittwoch weiter. Drei Tage bleiben beiden Teams zur Regeneration.

Auch die ZSC Lions geraten nun unter Druck, denn sie wollen auf keinen Fall nochmals in die Resega zurück, in der sie in drei Finals erst einen einzigen Treffer erzielten (1:0, 0:3, 0:4). "Wir müssen schauen, dass wir wieder zu unserem Spiel finden", meint Captain Geering. Und sein Verteidigerkollege Guerra verspürt noch keinen Druck: "Lugano muss am Mittwoch gewinnen. Wir können den Titel holen!"

Die Zuversicht ist aber auch bei Gegner Lugano nach dem grandiosen 4:0 äusserst gross. "Ich vertraue diesem Team", sagt Coach Greg Ireland, denn "ich kenne den Charakter, der in dieser Truppe steckt. Es gab auch am Samstag Dinge, die wir noch besser machen können. Am Mittwoch bietet sich die nächste Chance, Grosses zu leisten. Ich glaube an uns: Wir wurden schon so oft abgeschrieben diese Saison, aber mein Team ist immer wieder aufgestanden."

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