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Der kleine Magier kommt im Privatjet

Die Bayern antworten auf das 5:1 des BVB mit einem Toptransfer. In der Premier League fehlt Xhaka krank und sitzt Shaqiri auf der Bank.
Markus Brütsch
Nur 1,72 Meter gross, am Ball aber ein Virtuose: Philippe Coutinho. Im Bild während einer Trainingssession mit Brasiliens Nationalteam (Bild: key).

Nur 1,72 Meter gross, am Ball aber ein Virtuose: Philippe Coutinho. Im Bild während einer Trainingssession mit Brasiliens Nationalteam (Bild: key).

Der Coup mit Coutinho sorgt für Staunen.

Einen Tag nach dem 5:1 von Titelrivale Borussia Dortmund gegen den FC Augsburg (mit Ruben Vargas in der Startaufstellung) hat der FC Bayern mit einem Transfercoup reagiert. Am Sonntagmorgen landete der neue Münchner Messias Philippe Coutinho Correia in einem Privatjet in der bayrischen Metropole. Der deutsche Serienmeister leiht den 55-fachen brasilianischen Internationalen für 8,5 Millionen Euro bis zum Saisonende vom FC Barcelona aus. Danach kann er ihn für die Bundesliga-Rekordsumme von 120 Millionen definitiv übernehmen. Coutinho soll in München, wie zuvor in Barcelona, pro Jahr 13 Millionen Euro netto verdienen.

Transferduell Bayern gegen den BVB steht 143: 128 Millionen Euro

Der 27-Jährige war im Januar 2018 für 145 Millionen Euro vom FC Liverpool zum FC Barcelona transferiert worden. Selbst wenn er bei den Katalanen enttäuschte, stellt er für den FC Bayern einen grossen Wurf dar und ist ein klares Signal an Dortmund, dass die Münchner bereit sind, um ihre Vorherrschaft zu kämpfen.

Die Westfalen hatten ihr Kader für 128 Millionen Euro verstärkt, die Süddeutschen ihre Ausgaben nun mit dem von Mönchengladbach geholten Michaël Cuisance (12 Mio.) und den Leihgebühren für Coutinho und Ivan Perisic auf 143 Millionen Euro geschraubt.

Zumindest vorerst haben die Bayern ihren Kritikern damit das Maul gestopft. Diese hatten nach dem geplatzten Transfer von Leroy Sané böse gelästert. Die Verpflichtung von Spielmacher Coutinho sorgt in der Liga nun aber für Bewunderung. Herthas Marko Grujic, der mit Coutinho zusammen für Liverpool gespielt hatte, sagte: «Er wird bei weitem der beste Fussballer in Deutschland sein.»

Fans erweisen ihrem Team einen Bärendienst.

Urs Fischer ist die Bundesligapremiere mit Union Berlin missglückt. Im Heimspiel gegen RB Leipzig setzte es eine 0:4-Niederlage ab. Kaum hatten die Fans nach 15 Minuten ihren gegen die Leipziger «Geldsäcke» gerichteten Stimmungsboykott beendet, kassierten die Eisernen das erste Gegentor. Als müssten sie für die völlig unverständliche und nur der eigenen Mannschaft schadende Aktion büssen. «Wir sind hart auf dem Boden gelandet, machten in der ersten Halbzeit viel zu viele Geschenke. Und dann wird es bei einem 0:3-Rückstand natürlich schwierig», sagte Fischer hinterher. «Wir liessen in den Zweikämpfen auch die Aggressivität vermissen.» Den Humor verlor der Schweizer aber nicht: «Vielleicht hätten die Fans noch zwei Minuten länger schweigen sollen…»

Zuvor waren die Frankfurter Eintracht und Gelson Fernandes mit einem 1:0-Heimsieg über Hoffenheim in die Saison gestartet. Das Tor hatte Martin Hinteregger nach 36 Sekunden erzielt. Bei den Gästen spielte Steven Zuber durch.

Lichtsteiner beim FC Augsburg ein Thema.

Nach Frankreich, Italien und England könnte der 105-fache Schweizer Internationale Stephan Lichtsteiner mit der Bundesliga auch noch die vierte der fünf grössten Ligen Europas kennenlernen. Laut Medienberichten soll er bei Augsburg die Abwehr stabilisieren.

Wann verliert Xherdan Shaqiri die Geduld?

Frustrierender und frustrierender wird die Situation für Xherdan Shaqiri beim FC Liverpool. In vier Pflichtspielen ist der Schweizer nur elf Minuten auf dem Platz gestanden. Erstmals hat er nun durchblicken lassen, dass er über einen Wechsel nachdenkt. Auch beim 2:1-Sieg in Southampton bekam er keine Einsatzzeit. Bei Arsenals 2:1 gegen Burnley fehlte der erkrankte Granit Xhaka.

Real Madrid gewinnt und Gareth Bale bleibt.

Trotz eines Platzverweises gegen Luka Modric siegte Real Madrid in Vigo 3:1. Das Thema war indes die Nomination von Gareth Bale für die Startformation. Der Waliser soll entgegen anderen Ankündigungen nun doch in Madrid bleiben.

YB reagiert auf Ausfälle in der Defensive.

Wie von der «Schweiz am Wochenende» exklusiv angekündigt, wechselt der 27-jährige Innenverteidiger Frederik Sörensen leihweise bis zum Saisonende vom 1. FC Köln zu YB. Sörensen spielte 69 Mal für Juventus, Bologna und Hellas Verona in der Serie A und 81 Mal für Köln in der Bundesliga. Die Berner reagieren damit auf die Ausfälle Laupers und Camaras.

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