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Davos gewinnt im Krisenduell mit Rapperswil-Jona

Glück gehabt HC Davos: Mit einem 2:1-Sieg nach Penaltyschiessen im Kellerduell gegen Schlusslicht Rapperswil-Jona verhinderten die Bündner die siebente Niederlage in Folge.
Enzo Corvi erzielt für Davos im Penaltyschiessen den entscheidenden Treffer (Bild: KEYSTONE/PATRICK B. KRAEMER)

Enzo Corvi erzielt für Davos im Penaltyschiessen den entscheidenden Treffer (Bild: KEYSTONE/PATRICK B. KRAEMER)

(sda)

Enzo Corvi verwertete als letzter und einziger der zehn angelaufenen Schützen den Versuch im Penaltyschiessen. Der Nationalstürmer traf auf kuriose Weise: Nachdem ihm der Puck entglitten war, musste er umkehren. Der Treffer wurde nach einem Videostudium der Schiedsrichter schliesslich anerkannt. Die Scheibe befand sich immer in Vorwärtsbewegung.

Davos kam damit nicht unverdient aber spät doch noch zum ersten Meisterschaftssieg seit fast vier Wochen. Bis fünf Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit hatte es für das Team von Arno Del Curto noch nach einem weiteren Tiefschlag ausgesehen. Trotz klarem Chancenplus geriet der HCD in der 42. Minute in Rücklage. Roman Schlagenhauf hatte für Rapperswil-Jona zum 1:0 abgelenkt, zehn Minuten vor Schluss scheiterte Radek Smolenak am Pfosten. Der Ausgleich durch den HCD-Schweden Anton Rödin (1. Saisontor) fiel schliesslich in der 56. Minute und sorgte dafür, dass die Rote Laterne in Rapperswil-Jona bleibt.

Rapperswil-Jona agierte insgesamt zu fehleranfällig. Der Aufsteiger leistete sich in der Abwehr immer wieder grobe Schnitzer und blieb auch in der Offensive im Passspiel oft zu ungenau. Nur dank einem starken Melvin Nyffeler im Tor konnten die St. Galler im Schlussdrittel bis kurz vor Schluss auf den dritten Saisonsieg hoffen. Der Lakers-Goalie machte gleich reihenweise Davoser Topchancen zunichte. Alleine vor der ersten Pause zeigte er gegen Anton Rödin, Enzo Corvi, Shane Prince und Marc Wieser innert kürzester Zeit vier «Big Saves» hintereinander.

Telegramm:

Rapperswil-Jona - Davos 1:2 (0:0, 0:0, 1:1, 0:0) n.P.

4735 Zuschauer. - SR Koch/Kaukokari, Kehrli/Duarte. Tore: 42. Schlagenhauf (Schmuckli) 1:0. 56. Rödin (Prince/Ausschluss Schmuckli) 1:1. - Penaltyschiessen: Kristo -, Pestoni -; Smolenak -, Du Bois -; Knelsen -, Rödin -; Mason -, Prince -; Profico -, Corvi 0:1. - Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Rapperswil-Jona, 3mal 2 Minuten gegen Davos. - PostFinance-Topskorer: Mason; Pestoni.

Rapperswil-Jona Lakers: Nyffeler; Hächler, Maier; Profico, Berger; Gähler, Schmuckli; Gurtner; Kristo, Knelsen, Smolenak; Hollenstein, Ness, Aulin; Rizzello, Schlagenhauf, Hüsler; Mosimann, Mason, Brem; Lindemann.

Davos: Lindbäck; Paschoud, Du Bois; Stoop, Heldner; Barandun, Nygren; Jung; Marc Wieser, Ambühl, Dino Wieser; Rödin, Corvi, Hischier; Pestoni, Bader, Prince; Egli Aeschlimann, Meyer; Frehner.

Bemerkungen: Rapperswil-Jona ohne Casutt, Helbling, Wellman, Gilroy, Schweri und Spiller, Davos ohne Sandell (alle verletzt) und Lindgren (überzähliger Ausländer). - Pfostenschüsse: Smolenak (16.), Kristo (50.); Rödin (11.), Pestoni (22.). Kicktore von Aulin (44.) und Rödin (62.) aberkannt. Timeout Davos (44.)

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